Was für neue Insulaner wichtig ist — klare Zusammenfassungen, mit Link zur Quelle.
Am 29. Oktober beschloss der Regierungsrat eine Senkung der Kraftstoffsteuer ISP um fünf Cent pro Liter auf Benzin und Diesel — mit Verweis auf steigende internationale Kraftstoffpreise. Erwartet werden Mindereinnahmen von rund 580.000 € pro Monat.
Der Regierungsrat der Azoren beschloss am 29. Oktober 2026 eine Senkung der Kraftstoffsteuer ISP um fünf Cent pro Liter auf Benzin und Diesel, wie Jornal Açores 9 berichtet. Der Referenzwert sinkt bei Benzin von 590 € auf 540 € je 1.000 Liter und bei Diesel von 400 € auf 350 €. Die Regierung rechnet mit Mindereinnahmen von rund 580.000 € pro Monat, auf die sie nach eigenen Angaben verzichten will, um angesichts steigender internationaler Kraftstoffpreise die Kosten für Mobilität, Verkehr und Wirtschaft zu dämpfen. Sie versteht die Senkung als Fortsetzung früherer Maßnahmen, die Familien und Betriebe vor höheren Energiekosten schützen und Kaufkraft und Wettbewerbsfähigkeit sichern sollen.
Das größte laufende öffentliche Bauvorhaben der Region — der Wiederaufbau des 2019 von Hurrikan Lorenzo zerstörten Hafens von Lajes das Flores — hat 42,7 Mio. € erreicht, von geplanten 191,5 Mio. €; Fertigstellung ist für April 2030 vorgesehen.
Die Azoren-Regierung meldet, dass bis Mitte 2026 rund 42,7 Mio. € in den neuen Hafen von Lajes das Flores geflossen sind — das größte laufende öffentliche Bauvorhaben der Region, so Jornal Açores 9. Der ursprüngliche Hafen wurde im Oktober 2019 von Hurrikan Lorenzo zerstört und im Dezember 2022 vom Sturm Efraín erneut beschädigt. Die im April 2025 vergebenen Arbeiten (Bauzeit 60 Monate) verlängern den Wellenbrecher um 95 Meter, errichten einen neuen Kai von 170 × 40 m, baggern auf −9 m aus und ergänzen ein Betriebsgebäude. Die Gesamtinvestition wird auf rund 191,5 Mio. € veranschlagt, überwiegend aus dem EU-Kohäsionsfonds, mit Fertigstellung voraussichtlich im April 2030.
Beschäftigte der sozialen Einrichtungen (IPSS) und Misericórdias der Azoren streikten am 27.–28. Oktober für 52,50 € mehr Lohn, bessere Zulagen und eine kürzere Arbeitswoche — die Gewerkschaften warnen, das Weihnachtsgeld 2026 sei in Gefahr.
Beschäftigte der privaten sozialen Solidareinrichtungen (IPSS) und der Santas Casas da Misericórdia auf den Azoren streikten am 27. und 28. Oktober 2026, ausgerufen von den Gewerkschaften SINDESCOM und SINTAP/Açores, wie Jornal Açores 9 berichtet. Ihre Forderungen umfassen eine Lohnerhöhung von 52,50 € für 2026, höhere Essens- und Dienstalterszulagen, den schrittweisen Übergang von der 39- zur 35-Stunden-Woche sowie die Lohnangleichung der leitenden Fachkräfte an den öffentlichen Dienst (eine Lücke, die die Gewerkschaften mit 400–500 € pro Monat beziffern). Die Gewerkschaften erklären, die Arbeitgeber verhandelten nicht, solange eine Studie über die realen Kosten der Sozialdienste nicht fertig sei, und die nationale Finanzierung für 2026 sei noch nicht überwiesen — rund 4 Mio. € seien nötig, und das Weihnachtsgeld des Jahres sei in Gefahr.
Der Handling-Streik bei SATA läuft in täglichen Nachmittagsfenstern (16:00–19:00 Uhr) bis zum 3. November weiter, mit möglichen Verspätungen oder Ausfällen bei Check-in, Gepäck und Boarding.
Der Handling-Streik der Gewerkschaften SITAVA und SINTAC — gegen den geplanten Verkauf von 100% von SATA Handling — reicht bis Anfang November: Nach Vormittagsfenstern Ende Oktober verlagert er sich vom 28. Oktober bis 3. November auf Nachmittagsfenster von 16:00 bis 19:00 Uhr (Azoren-Zeit), so pixidia. Da SATA Handling Check-in, Gepäck und Boarding abwickelt, können einzelne Flüge verspätet sein oder ausfallen; Flüge der Mindestversorgung müssen jedoch fliegen, und SATA erklärt, die planmäßigen Flüge seien weitgehend durchgeführt worden. SATA erlaubt kostenlose Umbuchungen (ohne Gebühr, ohne Aufpreis) für Flüge zwischen dem 18. Oktober und dem 10. November, sofern der neue Termin außerhalb des Streiks liegt; bei Ausfällen gibt es nach EU-Fluggastrecht Erstattung oder Umbuchung plus Betreuung. Eine separate Überstunden-Ankündigung für den 6. November bis 31. Dezember wurde gemeldet, aber nicht weiter bestätigt.
Wegen starker Nachfrage (90% Auslastung auf Ponta Delgada–Porto) erhöht Azores Airlines die Porto-Frequenzen: São Miguel von 13 auf 15 Flüge pro Woche, Terceira von 3 auf 4 — ab der Wintersaison 2026/27 bis in den Sommer 2027.
Azores Airlines, Teil der SATA-Gruppe, stockt die Verbindungen Porto–Azoren für die IATA-Wintersaison 2026/27 und den Sommer 2027 auf und verweist auf die starke Nachfrage im Sommer 2026, wie The Portugal News berichtet. Ponta Delgada–Porto war im Schnitt zu 90% ausgelastet, die Terceira-Strecken zu rund 80%. Auf São Miguel steigen die wöchentlichen Flüge Ponta Delgada–Porto von 13 auf 15 (Kapazität rund 10–15% mehr), auf Terceira geht die Porto-Verbindung von drei auf vier Flüge pro Woche — ein Plus von etwa 26% bei den Winter-Sitzplätzen. Insgesamt liegt der Flugplan für Winter 2026/27 und Sommer 2027 rund 3% über dem Vorjahr.
Die Zahl der per Schiff angekommenen Fahrgäste stieg im September gegenüber dem Vorjahr um 2,1% (rund 58.000–59.000 Ankünfte), doch von Januar bis September lag sie 4,1% unter 2025. Pico und Faial waren die verkehrsreichsten Inseln.
Die Zahl der auf dem Seeweg angekommenen Fahrgäste auf den Azoren stieg im September 2026 gegenüber September 2025 um 2,1%, wie das regionale Statistikamt (SREA) laut Jornal Açores 9 meldet — mit Pico (rund 26.300) und Faial (rund 24.900) als verkehrsreichsten Inseln und einem Plus von 9,2% auf São Jorge. Dennoch lag der Wert von Januar bis September mit rund 462.000 Ankünften 4,1% unter dem gleichen Zeitraum 2025 und setzte damit eine Reihe überwiegend rückläufiger Jahresvergleiche fort. In der Nebensaison verkehrt Atlânticoline innerhalb des Triângulo (Pico, Faial, São Jorge) sowie zwischen Flores und Corvo, von Juni bis September kommen Terceira und Graciosa hinzu; der saisonale Großschiffsdienst, der die meisten Inseln verband, ruht seit 2020. Eine private Verbindung Santa Maria–São Miguel kehrte in diesem Sommer mit einem kleinen Schiff zurück.
Die 26. regionale Berufe-Meisterschaft Azores Skills läuft vom 2. bis 6. November in Ponta Delgada — mit 141 Teilnehmenden (90 Wettbewerber, 51 Juroren) in 21 Berufen und erstmals allen Berufsschulen der Region.
Azores Skills 2026 — die 26. regionale Berufe-Meisterschaft — versammelt erstmals Teilnehmende aus allen Berufsschulen der Region, wie Jornal Açores 9 berichtet. Vom 2. bis 6. November 2026 im Centro de Qualificação dos Açores in Ponta Delgada treten 141 Personen (90 Wettbewerber und 51 Juroren) in 21 Berufen aus 19 Berufsfeldern an — die größte Beteiligung bisher. Organisiert vom regionalen Ressort für Jugend, Wohnen und Beschäftigung, ist die Veranstaltung die regionale Qualifikation für die 47. nationale Berufe-Meisterschaft (WorldSkills Portugal), die im Februar 2027 in Aveiro stattfindet.
Zwei Erdbeben der Stärke 4,3 und 4,0 waren am frühen 29. Oktober im Abstand von fünf Minuten auf São Miguel spürbar — die jüngsten in einer Serie von rund hundert Erschütterungen seit dem 5,2er-Beben vom 20. Oktober. Keine Verletzten oder Schäden.
Am Morgen des 29. Oktober 2026 registrierte CIVISA zwei Erdbeben vor der Westküste von São Miguel im Abstand von fünf Minuten: ein Beben der Stärke 4,3 um 06:54 Uhr (Epizentrum rund 37 km westlich von Ginetes, spürbar mit Intensität IV in Ponta Delgada und Ribeira Grande) und eines der Stärke 4,0 um 06:59 Uhr (rund 41 km westlich von Ginetes), wie Jornal Açores 9 berichtet. Verletzte oder Schäden wurden nicht gemeldet. Die Beben sind die jüngsten in einer seismischen Serie, die mit dem 5,2er-Beben vom 20. Oktober begann und seither fast hundert Erschütterungen brachte, darunter ein spürbares 4,3er am 22. Oktober. Die Behörden beobachten die Lage weiter.
Als Portugiesische Kulturhauptstadt 2026 (PDL26) unter dem Motto 'O Lugar do Amanhã' hat Ponta Delgada einen prall gefüllten November — von Beethoven-Sinfonien und der Chortournee MusicAzores'26 bis zu Spaziergängen, Workshops und Ausstellungen in der ganzen Stadt.
Ponta Delgada trägt 2026 den Titel Portugiesische Kulturhauptstadt (PDL26) unter dem Motto 'O Lugar do Amanhã' ('Der Ort von morgen'), und das Novemberprogramm ist dicht mit Veranstaltungen in der Stadt und darüber hinaus. Höhepunkte sind Beethovens 3. Sinfonie in Madalena (6. Nov.) und die 7. in Horta (8. Nov.), das Chorprojekt 'Cantando Admont' von MusicAzores'26 auf Tour durch São Miguel, Santa Maria und Terceira (5.–11. Nov.), die Filmreihe 'Cine Mistérios' in der Floresta Cultural (7.–14. Nov.) sowie Gespräche, Meisterkurse, geführte Spaziergänge und Ausstellungen wie 'O Jardim e o Céu' an der Universität der Azoren (ab 13. Nov.). Das vollständige Programm findest du auf der PDL26-Seite.
Zwei Erdbeben der Stärke 4,3 und 4,0 waren am frühen 29. Oktober im Abstand von fünf Minuten auf São Miguel spürbar — die jüngsten in einer Serie von rund hundert Erschütterungen seit dem 5,2er-Beben vom 20. Oktober. Keine Verletzten oder Schäden.
Am Morgen des 29. Oktober 2026 registrierte CIVISA zwei Erdbeben vor der Westküste von São Miguel im Abstand von fünf Minuten: ein Beben der Stärke 4,3 um 06:54 Uhr (Epizentrum rund 37 km westlich von Ginetes, spürbar mit Intensität IV in Ponta Delgada und Ribeira Grande) und eines der Stärke 4,0 um 06:59 Uhr (rund 41 km westlich von Ginetes), wie Jornal Açores 9 berichtet. Verletzte oder Schäden wurden nicht gemeldet. Die Beben sind die jüngsten in einer seismischen Serie, die mit dem 5,2er-Beben vom 20. Oktober begann und seither fast hundert Erschütterungen brachte, darunter ein spürbares 4,3er am 22. Oktober. Die Behörden beobachten die Lage weiter.
Der Handling-Streik bei SATA läuft in täglichen Nachmittagsfenstern (16:00–19:00 Uhr) bis zum 3. November weiter, mit möglichen Verspätungen oder Ausfällen bei Check-in, Gepäck und Boarding.
Der Handling-Streik der Gewerkschaften SITAVA und SINTAC — gegen den geplanten Verkauf von 100% von SATA Handling — reicht bis Anfang November: Nach Vormittagsfenstern Ende Oktober verlagert er sich vom 28. Oktober bis 3. November auf Nachmittagsfenster von 16:00 bis 19:00 Uhr (Azoren-Zeit), so pixidia. Da SATA Handling Check-in, Gepäck und Boarding abwickelt, können einzelne Flüge verspätet sein oder ausfallen; Flüge der Mindestversorgung müssen jedoch fliegen, und SATA erklärt, die planmäßigen Flüge seien weitgehend durchgeführt worden. SATA erlaubt kostenlose Umbuchungen (ohne Gebühr, ohne Aufpreis) für Flüge zwischen dem 18. Oktober und dem 10. November, sofern der neue Termin außerhalb des Streiks liegt; bei Ausfällen gibt es nach EU-Fluggastrecht Erstattung oder Umbuchung plus Betreuung. Eine separate Überstunden-Ankündigung für den 6. November bis 31. Dezember wurde gemeldet, aber nicht weiter bestätigt.
Am 29. Oktober beschloss der Regierungsrat eine Senkung der Kraftstoffsteuer ISP um fünf Cent pro Liter auf Benzin und Diesel — mit Verweis auf steigende internationale Kraftstoffpreise. Erwartet werden Mindereinnahmen von rund 580.000 € pro Monat.
Der Regierungsrat der Azoren beschloss am 29. Oktober 2026 eine Senkung der Kraftstoffsteuer ISP um fünf Cent pro Liter auf Benzin und Diesel, wie Jornal Açores 9 berichtet. Der Referenzwert sinkt bei Benzin von 590 € auf 540 € je 1.000 Liter und bei Diesel von 400 € auf 350 €. Die Regierung rechnet mit Mindereinnahmen von rund 580.000 € pro Monat, auf die sie nach eigenen Angaben verzichten will, um angesichts steigender internationaler Kraftstoffpreise die Kosten für Mobilität, Verkehr und Wirtschaft zu dämpfen. Sie versteht die Senkung als Fortsetzung früherer Maßnahmen, die Familien und Betriebe vor höheren Energiekosten schützen und Kaufkraft und Wettbewerbsfähigkeit sichern sollen.
Die 26. regionale Berufe-Meisterschaft Azores Skills läuft vom 2. bis 6. November in Ponta Delgada — mit 141 Teilnehmenden (90 Wettbewerber, 51 Juroren) in 21 Berufen und erstmals allen Berufsschulen der Region.
Azores Skills 2026 — die 26. regionale Berufe-Meisterschaft — versammelt erstmals Teilnehmende aus allen Berufsschulen der Region, wie Jornal Açores 9 berichtet. Vom 2. bis 6. November 2026 im Centro de Qualificação dos Açores in Ponta Delgada treten 141 Personen (90 Wettbewerber und 51 Juroren) in 21 Berufen aus 19 Berufsfeldern an — die größte Beteiligung bisher. Organisiert vom regionalen Ressort für Jugend, Wohnen und Beschäftigung, ist die Veranstaltung die regionale Qualifikation für die 47. nationale Berufe-Meisterschaft (WorldSkills Portugal), die im Februar 2027 in Aveiro stattfindet.
Als Portugiesische Kulturhauptstadt 2026 (PDL26) unter dem Motto 'O Lugar do Amanhã' hat Ponta Delgada einen prall gefüllten November — von Beethoven-Sinfonien und der Chortournee MusicAzores'26 bis zu Spaziergängen, Workshops und Ausstellungen in der ganzen Stadt.
Ponta Delgada trägt 2026 den Titel Portugiesische Kulturhauptstadt (PDL26) unter dem Motto 'O Lugar do Amanhã' ('Der Ort von morgen'), und das Novemberprogramm ist dicht mit Veranstaltungen in der Stadt und darüber hinaus. Höhepunkte sind Beethovens 3. Sinfonie in Madalena (6. Nov.) und die 7. in Horta (8. Nov.), das Chorprojekt 'Cantando Admont' von MusicAzores'26 auf Tour durch São Miguel, Santa Maria und Terceira (5.–11. Nov.), die Filmreihe 'Cine Mistérios' in der Floresta Cultural (7.–14. Nov.) sowie Gespräche, Meisterkurse, geführte Spaziergänge und Ausstellungen wie 'O Jardim e o Céu' an der Universität der Azoren (ab 13. Nov.). Das vollständige Programm findest du auf der PDL26-Seite.
Die Zahl der per Schiff angekommenen Fahrgäste stieg im September gegenüber dem Vorjahr um 2,1% (rund 58.000–59.000 Ankünfte), doch von Januar bis September lag sie 4,1% unter 2025. Pico und Faial waren die verkehrsreichsten Inseln.
Die Zahl der auf dem Seeweg angekommenen Fahrgäste auf den Azoren stieg im September 2026 gegenüber September 2025 um 2,1%, wie das regionale Statistikamt (SREA) laut Jornal Açores 9 meldet — mit Pico (rund 26.300) und Faial (rund 24.900) als verkehrsreichsten Inseln und einem Plus von 9,2% auf São Jorge. Dennoch lag der Wert von Januar bis September mit rund 462.000 Ankünften 4,1% unter dem gleichen Zeitraum 2025 und setzte damit eine Reihe überwiegend rückläufiger Jahresvergleiche fort. In der Nebensaison verkehrt Atlânticoline innerhalb des Triângulo (Pico, Faial, São Jorge) sowie zwischen Flores und Corvo, von Juni bis September kommen Terceira und Graciosa hinzu; der saisonale Großschiffsdienst, der die meisten Inseln verband, ruht seit 2020. Eine private Verbindung Santa Maria–São Miguel kehrte in diesem Sommer mit einem kleinen Schiff zurück.
Das größte laufende öffentliche Bauvorhaben der Region — der Wiederaufbau des 2019 von Hurrikan Lorenzo zerstörten Hafens von Lajes das Flores — hat 42,7 Mio. € erreicht, von geplanten 191,5 Mio. €; Fertigstellung ist für April 2030 vorgesehen.
Die Azoren-Regierung meldet, dass bis Mitte 2026 rund 42,7 Mio. € in den neuen Hafen von Lajes das Flores geflossen sind — das größte laufende öffentliche Bauvorhaben der Region, so Jornal Açores 9. Der ursprüngliche Hafen wurde im Oktober 2019 von Hurrikan Lorenzo zerstört und im Dezember 2022 vom Sturm Efraín erneut beschädigt. Die im April 2025 vergebenen Arbeiten (Bauzeit 60 Monate) verlängern den Wellenbrecher um 95 Meter, errichten einen neuen Kai von 170 × 40 m, baggern auf −9 m aus und ergänzen ein Betriebsgebäude. Die Gesamtinvestition wird auf rund 191,5 Mio. € veranschlagt, überwiegend aus dem EU-Kohäsionsfonds, mit Fertigstellung voraussichtlich im April 2030.
Wegen starker Nachfrage (90% Auslastung auf Ponta Delgada–Porto) erhöht Azores Airlines die Porto-Frequenzen: São Miguel von 13 auf 15 Flüge pro Woche, Terceira von 3 auf 4 — ab der Wintersaison 2026/27 bis in den Sommer 2027.
Azores Airlines, Teil der SATA-Gruppe, stockt die Verbindungen Porto–Azoren für die IATA-Wintersaison 2026/27 und den Sommer 2027 auf und verweist auf die starke Nachfrage im Sommer 2026, wie The Portugal News berichtet. Ponta Delgada–Porto war im Schnitt zu 90% ausgelastet, die Terceira-Strecken zu rund 80%. Auf São Miguel steigen die wöchentlichen Flüge Ponta Delgada–Porto von 13 auf 15 (Kapazität rund 10–15% mehr), auf Terceira geht die Porto-Verbindung von drei auf vier Flüge pro Woche — ein Plus von etwa 26% bei den Winter-Sitzplätzen. Insgesamt liegt der Flugplan für Winter 2026/27 und Sommer 2027 rund 3% über dem Vorjahr.
Beschäftigte der sozialen Einrichtungen (IPSS) und Misericórdias der Azoren streikten am 27.–28. Oktober für 52,50 € mehr Lohn, bessere Zulagen und eine kürzere Arbeitswoche — die Gewerkschaften warnen, das Weihnachtsgeld 2026 sei in Gefahr.
Beschäftigte der privaten sozialen Solidareinrichtungen (IPSS) und der Santas Casas da Misericórdia auf den Azoren streikten am 27. und 28. Oktober 2026, ausgerufen von den Gewerkschaften SINDESCOM und SINTAP/Açores, wie Jornal Açores 9 berichtet. Ihre Forderungen umfassen eine Lohnerhöhung von 52,50 € für 2026, höhere Essens- und Dienstalterszulagen, den schrittweisen Übergang von der 39- zur 35-Stunden-Woche sowie die Lohnangleichung der leitenden Fachkräfte an den öffentlichen Dienst (eine Lücke, die die Gewerkschaften mit 400–500 € pro Monat beziffern). Die Gewerkschaften erklären, die Arbeitgeber verhandelten nicht, solange eine Studie über die realen Kosten der Sozialdienste nicht fertig sei, und die nationale Finanzierung für 2026 sei noch nicht überwiesen — rund 4 Mio. € seien nötig, und das Weihnachtsgeld des Jahres sei in Gefahr.
Ein Beben der Stärke 5,2 am 20. Oktober war auf São Miguel und Terceira ohne Verletzte oder Schäden spürbar, gefolgt von rund hundert Nachbeben und einem kräftigen 4,3er-Stoß am 22.
Ein Erdbeben der Stärke 5,2 war am 20. Oktober 2026 auf São Miguel und Terceira spürbar, ohne Verletzte oder Sachschäden, wie der regionale Zivilschutz- und Feuerwehrdienst der Azoren laut Jornal Açores 9 mitteilte. Das Überwachungszentrum CIVISA registrierte in den Folgetagen fast hundert Nachbeben, darunter ein deutlich spürbares Beben der Stärke 4,3 am 22. Oktober. Die Behörden erklärten, die Lage werde fortlaufend überwacht, und erinnerten an die anhaltende seismische Aktivität des Archipels und grundlegende Vorsichtsmaßnahmen.
Der am 21. Oktober begonnene Handling-Streik verursachte „einige Einschränkungen“ im SATA-Betrieb; Check-in, Gepäck und Boarding sind bis 3. November gefährdet.
SATA meldete „einige Einschränkungen“ im Betrieb, als am 21. Oktober 2026 der Handling-Streik der Gewerkschaften SITAVA und SINTAC begann, wie Jornal Açores 9 berichtet. Der Ausstand — gegen den Plan der Regierung, 100% von SATA Handling zu verkaufen — läuft in täglichen Zeitfenstern bis 3. November und kann Check-in, Gepäck und Boarding betreffen. SATA aktivierte einen Notfallplan und erlaubte kostenlose Umbuchungen; Reisende sollten den Flugstatus vor der Fahrt zum Flughafen prüfen.
Die Regionalregierung erklärte, fehlende Start- und Landeslots am Flughafen Lissabon begrenzten die Bemühungen um mehr Flüge zu den Azoren — trotz der Werbung um Fluggesellschaften.
Die Azoren-Regierung erklärte, ein Mangel an Slots am Flughafen Lissabon beschränke die Bemühungen, die Flugverbindungen in die Region zu stärken, wie Jornal Açores 9 berichtet. Die Kapazität des überlasteten Festland-Drehkreuzes gelte als zentrales Hindernis für mehr Frequenzen — neben dem breiteren Vorstoß, über den neuen Fonds zur Routenentwicklung nach dem Ryanair-Ausstieg Airlines zu gewinnen. Die Opposition drängt weiter auf schnellere, konkrete Ergebnisse bei der Anbindung.
Die registrierte Arbeitslosigkeit auf den Azoren sank im September im Jahresvergleich um 6,9% und setzte damit die Reihe jährlicher Rückgänge in einem angespannten Arbeitsmarkt fort.
Die registrierte Arbeitslosigkeit auf den Azoren sank im September 2026 gegenüber dem Vorjahr um 6,9%, wie Jornal Açores 9 unter Berufung auf offizielle Zahlen berichtet. Der Rückgang im Jahresvergleich setzte den jüngsten Trend sinkender Arbeitslosigkeit in der Region fort, den die Behörden auf das Vertrauen der Unternehmen und öffentliche Beschäftigungsprogramme zurückführen. Die Daten beziehen sich auf die bei den Arbeitsämtern der Region gemeldeten Personen.
Die Winterzeit beginnt in der Nacht zum Sonntag, 25. Oktober: Die Uhren werden eine Stunde zurückgestellt, die Azoren kehren zu UTC−1 zurück und es wird früher dunkel.
Die Uhren in Portugal, auch auf den Azoren, werden in der Nacht zum Sonntag, 25. Oktober 2026, um eine Stunde zurückgestellt, da die Sommerzeit endet und die Winterzeit beginnt, wie Jornal Açores 9 berichtet. Auf den Azoren springen die Uhren von 01:00 zurück auf 00:00 — eine Stunde mehr Schlaf, aber früherer Sonnenuntergang. Die Inseln behalten ihren üblichen Abstand von einer Stunde zum Festland (UTC−1 im Winter).
Das Gesundheitszentrum auf Pico hat zwei neue Hausärzte eingestellt und erleichtert so den Zugang zur Grundversorgung auf der Insel.
Das Gesundheitszentrum auf Pico hat zwei neue Hausärzte gewonnen, wie Jornal Açores 9 berichtet, und verbessert damit den Zugang der Einwohner zur medizinischen Grundversorgung auf der Insel der Zentralgruppe. Hausärzte zu gewinnen und zu halten ist auf den kleineren Azoren-Inseln eine anhaltende Herausforderung; die Verstärkung wurde als Schritt zu stabilerer lokaler Gesundheitsversorgung präsentiert.
Präsident Marcelo Rebelo de Sousa nahm an einem Kolloquium zu 50 Jahren politischer Autonomie der Azoren teil — ein Jubiläum, das sich durch den diesjährigen Kalender zieht.
Portugals Präsident Marcelo Rebelo de Sousa nahm an einem Kolloquium zum 50. Jahrestag der politischen Autonomie der Azoren teil, wie Jornal Açores 9 berichtet. Das Jubiläum zieht sich durch das institutionelle und kulturelle Programm 2026 auf allen Inseln. Die Veranstaltung brachte politische und akademische Persönlichkeiten zusammen, um über fünf Jahrzehnte regionaler Selbstverwaltung und die Zukunft nachzudenken.
Die Handling-Gewerkschaften riefen einen Streik vom 21. Oktober bis 3. November gegen den geplanten Verkauf von 100% der SATA Handling aus — mit täglichen Ausständen, die Flüge treffen könnten.
Die Gewerkschaften SITAVA und SINTAC kündigten einen Streik bei SATA Handling vom 21. Oktober bis 3. November an, aus Protest gegen den Plan der Azoren-Regierung, 100% der Bodenabfertigung an einen privaten Betreiber zu verkaufen — die sie als Teil des essenziellen öffentlichen Luftverkehrs der Region betrachten, berichtet Jornal Açores 9. Die Ausstände finden täglich in festen Fenstern statt — vom 21. bis 27. Oktober von 07:30 bis 10:30 Uhr und vom 28. Oktober bis 3. November von 16:00 bis 19:00 Uhr (Azoren-Zeit) — und betreffen alle Beschäftigten von SATA Handling. Check-in, Gepäck und Boarding können betroffen sein; Reisende sollten den Flugstatus vor der Fahrt zum Flughafen prüfen.
Die an Azoren-Flughäfen gelandeten Passagiere gingen im September um 5,6% gegenüber 2025 zurück — der neunte Rückgang in Folge — wobei die Festlandverbindungen seit dem Ryanair-Aus am stärksten sanken.
Die Zahl der an den Azoren-Flughäfen gelandeten Passagiere sank im September den neunten Monat in Folge, um 5,6% gegenüber dem Vorjahr auf 233.650 (13.812 weniger als im September 2025), laut SREA-Daten, über die Jornal Açores 9 berichtet. Die Verbindungen zum Festland und nach Madeira fielen am stärksten (−12,4%), während der Verkehr zwischen den Inseln nahezu stabil blieb (+0,4%); von Januar bis September landeten rund 1,8 Millionen Passagiere, 7,1% weniger als ein Jahr zuvor. Das Blatt führt den Rückgang auf das Ende der Ryanair-Flüge Ende März zurück, womit die Festlandverbindungen bei TAP und Azores Airlines liegen; nach Inseln wuchsen nur Flores, Graciosa, Pico und Faial, während São Miguel (−8,5%) und Corvo (−13,3%) zurückgingen.
Die Region eröffnete in Atalhada, in Nordeste, einen Versuchsgarten mit rund 2.000 endemischen Pflanzen, um Saatgut für die Wiederherstellung des heimischen Azorenwaldes zu erzeugen.
Die Azoren-Regierung stärkt die Produktion von heimischem Saatgut und Pflanzen über einen Versuchsgarten in Atalhada, in Nordeste auf São Miguel, mit rund 2.168 endemischen und heimischen Pflanzen, berichtet Jornal Açores 9. Gepflanzt werden unter anderem Azoren-Stechpalme (Ilex azorica), Azoren-Wacholder (Juniperus brevifolia) und Azoren-Lorbeer (Laurus azorica); Ziel ist, heimische Arten zu erhalten und zu vermehren und Saatgut und Pflanzen für die künftige Waldwiederherstellung bereitzustellen — Saatgut in der Natur zu sammeln ist schwierig, weil viele Stellen schwer zugänglich sind und Tiere Blüten und Früchte fressen. Agrarsekretär António Ventura, der den Ort besuchte, bezeichnete es als Einsatz für die Erhaltung des Azorenwaldes.
Lehrkräfte auf den Azoren, die Landesprüfungen korrigierten, haben die Zulage, die Kollegen auf dem Festland erhielten, noch nicht bekommen — mit Gewerkschaftsbeschwerde und Anfragen im Parlament.
Lehrkräfte auf den Azoren, die nationale Prüfungen korrigierten, haben eine Zulage nicht erhalten, die Lehrkräfte auf dem Festland bereits bekamen — 1 Euro pro digital korrigiertem Item —, erklärte die regionale Lehrergewerkschaft (SPRA) am 6. Oktober, berichtet Jornal Açores 9. Am 9. Oktober richtete der einzige BE/Açores-Abgeordnete, António Lima, Anfragen an die Regionalregierung: wie viele Lehrkräfte betroffen sind, was die Verzögerung verursachte, wer für die Abwicklung zuständig ist und wann gezahlt wird. Betroffen sind die azorischen Lehrkräfte, die an der Korrektur der nationalen Prüfungen beteiligt waren.
Bei einer Debatte in Lajes das Flores forderte die PS bessere Flug- und Fährverbindungen zur Insel und verband Abwanderung und Agrarprobleme mit unzuverlässigem Verkehr.
Bei einer Parlamentsdebatte in Lajes das Flores vertrat die PS/Açores die Ansicht, dass bessere Flug- und Seeverbindungen zentral für die Zukunft der Insel sind, und verwies auf Abwanderung, Überalterung und die Schwierigkeit, junge Fachkräfte zu halten, berichtet Jornal Açores 9. Abgeordneter José Eduardo nannte zudem Probleme in der Landwirtschaft — alternde Landwirte, weniger Betriebe, Absatzprobleme und einen unvorhersehbaren Fahrplan des Frachtschiffs — und forderte mehr Wohnraum, Investitionen in Schulen, mehr Gesundheitspersonal und eine Diversifizierung des Tourismus, etwa wissenschaftlichen Tourismus und Fernarbeit. Es ist eine Parteiposition, keine Regierungsentscheidung; konkrete Strecken, Fahrpläne oder Fristen wurden nicht genannt.
Das IPMA verlängerte die gelbe Warnung vor Starkregen und möglichen Gewittern in der Ostgruppe bis in die Nacht vom 3. auf den 4. Oktober — nach Erdrutschen und gesperrten Straßen auf Santa Maria.
Das IPMA verlängerte die gelbe Warnung vor Starkregen — zeitweise intensiv und möglicherweise mit Gewittern — in der Ostgruppe (São Miguel und Santa Maria) von 18:00 Uhr bis Mitternacht zum 4. Oktober, berichtet Jornal Açores 9. Auf Santa Maria führte der Regen zu Erdrutschen, gesperrten Straßen und über die Ufer getretenen Bächen, laut der Bürgermeisterin von Vila do Porto ohne Verletzte oder Evakuierte; einige Flüge wurden gestrichen oder verspätet. Den Einwohnern wurde geraten, hochwassergefährdete Straßen und Uferbereiche zu meiden und Flüge vor der Reise zu prüfen.
Das IPMA stellte alle neun Inseln wegen Starkregen und Gewittern unter eine orange Warnung, als die Reste des posttropischen Tiefs Hanna am 2.–3. Oktober über den Archipel zogen.
Das portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA) hob die Warnung auf Orange an — die zweithöchste Stufe — wegen Starkregen und Gewittern auf allen neun Inseln, ausgelöst durch die Reste des posttropischen Tiefs Hanna, so Jornal Açores 9. Die West- und die Zentralgruppe waren bis zum frühen Nachmittag des 2. Oktober betroffen, die Ostgruppe (Santa Maria und São Miguel) bis Mitternacht zum 3. Oktober, mit teils intensivem Regen und Gewittergefahr. Den Einwohnern wurde geraten, lose Gegenstände zu sichern, hochwassergefährdete Straßen und Uferbereiche zu meiden und Flüge und Fähren vor der Reise zu prüfen.
Der Haushaltsentwurf der Azoren für 2027 sieht ein Defizit von 112 Mio. € und ein auf 1,7% gebremstes BIP-Wachstum vor — nach elf Monaten rückläufiger Übernachtungen.
Die Regierung der Azoren legte am 2. Oktober ihren Haushaltsentwurf für 2027 vor und rechnet mit einem Defizit von 112 Mio. € und einem auf 1,7% verlangsamten BIP-Wachstum (gegenüber erwarteten 1,8% für 2026), bei einer auf 5,4% steigenden Arbeitslosigkeit, berichtet Jornal Açores 9. Zu den wichtigsten Posten zählen 131 Mio. € für die Landwirtschaft, 21 Mio. € für Wohnungsbau und -sanierung sowie 17,2 Mio. € für die Tourismuswerbung, bei erwarteten Steuereinnahmen von rund 1046 Mio. €. Die Regierung begründete den vorsichtigen Ausblick mit elf aufeinanderfolgenden Monaten sinkender Übernachtungen; der Plan geht im November zur Debatte und Abstimmung ins Regionalparlament auf Faial.
Die Regierung stellte Visit Azores 2,8 Mio. € bereit, um die Inseln im Winter und auf heimischen Märkten zu bewerben — mit über 30 Aktionen bis Jahresende, da der Tourismus abkühlt.
Ein am 2. Oktober veröffentlichter Regierungserlass wies der Vereinigung Visit Azores 2,8 Mio. € für die Destinationswerbung zu, mit Schwerpunkt auf der Wintersaison und den heimischen Märkten zur Bekämpfung der Saisonalität, so Jornal Açores 9. Bis Ende 2026 sind mehr als 30 Werbeaktionen mit Journalisten, Reiseveranstaltern und Content-Creatorn aus nationalen und internationalen Märkten geplant. Tourismus-Staatssekretärin Berta Cabral stellte die Strategie am Welttourismustag auf Graciosa am 28. September vor; die Handelskammer von Ponta Delgada argumentiert, Visit Azores brauche mindestens 15 Mio. € pro Jahr für einen stabilen, mehrjährigen Plan.
Das neue 35-Mio.-€-Forschungsschiff, das mit einem ROV bis 5000 m arbeiten kann, wurde in Horta von der Ozeanografin Sylvia Earle getauft — und die Regierung sucht nun Partner, um die 18 000 € Betriebskosten pro Tag zu teilen.
Das neue, 46 Meter lange Forschungsschiff 'Azores Ocean', in Spanien im Rahmen des Aufbau- und Resilienzplans für rund 35 Mio. € gebaut, wurde am 2. Oktober in Horta von der Ozeanografin Sylvia Earle getauft, im Beisein von Präsident José Manuel Bolieiro, so Jornal Açores 9. Das Schiff verfügt über einen ROV für Einsätze bis 5000 Meter sowie über Sonar, Bathymetrie und Umweltüberwachungssysteme und wird gemeinsam mit der portugiesischen Marine und den Instituten Okeanos und IMAR betrieben, mit logistischer Unterstützung durch Atlânticoline. Bei Betriebskosten von rund 18 000 € pro Tag sucht die Regionalregierung Partner, um die Kosten zu teilen und das Schiff nachhaltig im Einsatz zu halten.
Das 26. Angrajazz, ein internationales Jazzfestival, beginnt am 2. Oktober in Angra do Heroísmo auf Terceira — mit dem SFJazz Collective, Leïla Olivesi und Tyreek McDole.
Das internationale Jazzfestival von Angra do Heroísmo, das Angrajazz, kehrt vom 2. bis 4. Oktober für seine 26. Ausgabe ins Centro Cultural e de Congressos der Stadt zurück, berichtet Açoriano Oriental. Das Programm wird vom in San Francisco beheimateten SFJazz Collective angeführt, neben der französischen Pianistin Leïla Olivesi und dem aufstrebenden Sänger Tyreek McDole sowie der festivaleigenen Big Band. Als eines der wichtigsten Kulturereignisse des Archipels zieht das Angrajazz jeden Herbst Musiker und Publikum von mehreren Inseln und vom Festland an.
Beschäftigte der Misericórdias und sozialer Solidaritätseinrichtungen auf den Azoren streiken am 27./28. Oktober für höhere Löhne und eine kürzere Woche — viele alltägliche Betreuungsdienste sind betroffen.
Die Gewerkschaften SINDESCOM und SINTAP/Açores haben für den 27./28. Oktober einen Streik an den privaten Sozialeinrichtungen (IPSS) und den Santas Casas da Misericórdia der Inseln ausgerufen, berichtet Jornal Açores 9. Zu den Forderungen gehören eine Lohnerhöhung von 52,50 € für 2026, die Anpassung von Essenszuschuss und Senioritätsprämie, Lohngleichheit für höhere Fachkräfte sowie die schrittweise Verkürzung der Arbeitswoche von 39 auf 35 Stunden. Die Verhandlungen stocken, bis eine von der Regierung in Auftrag gegebene Kostenstudie vorliegt; die Gewerkschaften sagen, die Geduld der Beschäftigten sei am Ende — der Ausstand dürfte Kita-, häusliche und stationäre Pflegedienste treffen, auf die viele Familien angewiesen sind.
Die Handling-Gewerkschaften kündigten mehrere Streikphasen bei SATA an, und für Flüge der Azoren und Madeiras wurden beim Streik des öffentlichen Dienstes am 30. September Mindestdienste angeordnet; SATA legte einen Notfallplan mit kostenlosen Umbuchungen auf.
Die Gewerkschaften der SATA-Handling-Beschäftigten kündigten mehrere Streikphasen an, mit möglichen Störungen bei Check-in, Gepäck und Boarding, berichtet Jornal Açores 9. Zugleich wurden für Flüge der Azoren und Madeiras während des landesweiten Streiks im öffentlichen Dienst am 30. September Mindestdienste angeordnet. SATA veröffentlichte einen Notfallplan und erlaubte den Fahrgästen, Reisedaten kostenlos zu ändern, um die Auswirkungen zu begrenzen. Reisenden wurde geraten, den Flugstatus vor der Fahrt zum Flughafen direkt bei der Fluggesellschaft zu prüfen.
Das IPMA stellte alle neun Inseln von Sonntagabend bis Montag unter eine gelbe Warnung wegen Starkregen und Gewittern, als eine atlantische Front über den Archipel zog.
Das portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA) stellte alle neun Azoren-Inseln unter eine gelbe Warnung wegen Starkregen und Gewittern, als ein atlantisches Frontensystem über den Archipel zog, wie Jornal Açores 9 berichtet. Die Warnung galt in gestaffelten Zeitfenstern: die westliche Gruppe (Flores und Corvo) von Sonntag 18:00 bis Montag 06:00 Uhr, die zentrale Gruppe (Faial, Graciosa, Pico, São Jorge und Terceira) von Sonntag 21:00 Uhr bis Montagmittag und die östliche Gruppe (São Miguel und Santa Maria) von Montag 03:00 bis 15:00 Uhr.
Der regionale Zivilschutz- und Feuerwehrdienst erklärte, die Front werde eine allmähliche Verschlechterung der Bedingungen auf allen Inseln bringen, mit auffrischendem mäßigem Wind, Temperaturen von 16–26 °C und rauer See.
Benzin und Diesel stiegen zum 1. Oktober erneut auf neue Höchstwerte auf den Azoren — Benzin auf 1,924 € und Diesel auf 1,939 € pro Liter.
Die Kraftstoffpreise auf den Azoren stiegen zum 1. Oktober 2026 erneut auf neue Rekordwerte, wie Jornal Açores 9 berichtet. Bleifreies Benzin 95 erreichte 1,924 € pro Liter und Straßendiesel 1,939 € pro Liter — Anstiege von rund 7 bzw. 5 Cent gegenüber den September-Preisen und die höchsten je in der Region verzeichneten Werte.
Das Blatt hob den starken Anstieg im Jahresverlauf hervor: Seit Januar ist Benzin um etwa 30 Cent (von 1,620 €) und Diesel um etwa 46 Cent (von 1,474 €) gestiegen — Zuwächse von rund 19% bzw. 32%. Die Kraftstoffpreise auf den Azoren werden am ersten Tag jedes Monats entsprechend der Entwicklung der internationalen Märkte angepasst.
Die Regierung wies die Vorwürfe der Opposition zurück, sie habe die gesetzlich vorgeschriebene Bewertung der Fahrdienste (TVDE) versäumt, und erklärte, bis 2025 seien keine Betreiber registriert gewesen.
Die Regionalregierung wies die Vorwürfe der Opposition zurück, sie habe eine gesetzlich vorgeschriebene Bewertung der Fahrdienste (TVDE, die Plattformen ähnlich wie Uber und Bolt) nicht vorgelegt, wie Jornal Açores 9 berichtet. Die Sozialistische Partei erklärte, das portugiesische Recht verlange eine Bewertung drei Jahre nach Aufnahme der Tätigkeit, und da TVDE seit 2022 zugelassen sei, sei der Bericht 2025 fällig gewesen.
Die Regierung entgegnete, in den Jahren 2022, 2023 und 2024 seien keine TVDE-Betreiber registriert gewesen und die ersten Registrierungen seien erst 2025 erfolgt — es habe also im genannten Zeitraum keine Tätigkeit zu bewerten gegeben. Die Bewertung werde erfolgen, sobald es einen nennenswerten Betrieb zu berichten gebe; den Vorwurf bezeichnete sie als politisch.
Der Verband der azoreanischen Kommunen bat die Regionalregierung, die Hälfte der nicht von Lissabon gedeckten PRR-Wohnkosten zu finanzieren und überfällige Tourismus-Mehrwertsteuer-Zahlungen zu leisten.
Der Verband der Kommunen der Autonomen Region Azoren (AMRAA) bat die Regionalregierung, die Hälfte der Wohnbau-Investitionskosten im Rahmen des EU-Aufbau- und Resilienzplans (PRR) zu finanzieren, die nicht vom nationalen Staat getragen werden, wie Jornal Açores 9 berichtet. Der Vorsitzende Carlos Ferreira forderte ein Protokoll mit klaren Förderkriterien und bezeichnete die Unterstützung als grundlegend, um den Wohnungsbedarf der Region zu decken.
Der Verband drängte die Regierung zudem, den Kommunen rund 1,25 Millionen Euro pro Jahr an geschuldeten Tourismus-Mehrwertsteuereinnahmen zu überweisen: Die Zahlungen für 2020–2022 sind erfolgt und 2023 ist für 2026 eingeplant; den Anteil für 2024 erwartet man im Haushalt 2027. Der Regionalhaushalt 2027 soll im November in der Gesetzgebenden Versammlung beraten werden.
Unabhängiges Kino kam vom 25. bis 27. September ins Arquipélago in Ribeira Grande, mit Vorführungen und einem Familien-Workshop im Rahmen des Jahres von Ponta Delgada als Kulturhauptstadt.
IndieLisboa brachte vom 25. bis 27. September 2026 unabhängiges Kino auf die Azoren, ins Arquipélago – Centro de Artes Contemporâneas in Ribeira Grande, São Miguel, im Rahmen des Jahres von Ponta Delgada als Portugiesische Kulturhauptstadt, wie Jornal Açores 9 berichtet. Das Programm umfasste an drei Tagen fünf Vorführungen und einen kreativen Workshop, mit Veranstaltungen für Schulen, Familien und das allgemeine Publikum.
Zum Programm gehörten Kurzfilme und der Dokumentarfilm "PARA VIVIR — El implacable tiempo" über den kubanischen Musiker Pablo Milanés sowie ein Tanz- und Kreativworkshop für Familien, "É Grande a Luz." Die Vorführungen begannen samstags um 18:00 und sonntags um 16:00 Uhr, mit Familieninhalten, die für Kinder ab drei Jahren geeignet sind.
Die Sozialisten warfen der Regionalregierung vor, die gesetzliche Frist für die Einführung der neuen Regeln des Stromsystems verpasst zu haben, die erneuerbare Energien, Speicherung und intelligente Netze betreffen.
Die Sozialistische Partei (PS/Açores) warf der Regionalregierung vor, die gesetzliche Frist zur Inkraftsetzung des neuen Stromsystems der Region verpasst zu haben, wie Jornal Açores 9 berichtet. Russell Sousa von der PS sagte, die im Gesetz festgelegte Höchstfrist sei am 20. Juli 2026 abgelaufen und die verabschiedete Gesetzgebung könne ohne die Veröffentlichung der begleitenden Vorschriften nicht funktionieren.
Sousa sagte, der neue Rahmen umfasse Energieerzeugung und -speicherung, Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften, intelligente Netze und dezentrale Erzeugung, und die Durchführungsvorschriften seien unerlässlich, um die Maßnahmen der Energiewende in die Praxis umzusetzen. Die Partei argumentierte, die Verabschiedung des Gesetzes allein reiche nicht aus.
Die SATA lud sechs der acht Interessenten ein, bis zum 21. September unverbindliche Angebote für mindestens 75 % der Azores Airlines abzugeben.
Die SATA lud sechs Unternehmen ein, unverbindliche Angebote für die Privatisierung der Azores Airlines abzugeben, mit einer Frist bis zum 21. September 2026, wie Observador (Lusa) berichtet. Die sechs wurden nach Prüfung der Unterlagen aus den acht Parteien ausgewählt, die Interesse bekundet hatten.
Das Verfahren umfasst den Verkauf von mindestens 75 % des Unternehmens bei gleichzeitigem Schutz der Arbeitsplätze für 30 Monate und verläuft über Qualifizierung, unverbindliche Angebote, verbindliche Angebote und mögliche abschließende Verhandlungen. Zu den Auswahlkriterien zählen der Kaufpreis, Zusagen zur finanziellen Stärkung der Fluggesellschaft, rechtliche Klarheit, der Schutz der Arbeitnehmer und die Stabilität der Aktionäre.
Chega forderte eine sofortige Korrektur des neuen Nahverkehrsvertrags von São Miguel und verwies auf verspätete Busse, undurchführbare Fahrpläne und Überfüllung seit dem Start am 1. September.
Chega/Açores forderte die Regionalregierung auf, eine "sofortige Korrektur" an den Bedingungen der neuen Konzession für den öffentlichen Straßenverkehr von São Miguel vorzunehmen, die seit dem 1. September von Vale do Ave betrieben wird, wie Açoriano Oriental berichtet. Parteichef José Pacheco führte von den Fahrgästen gemeldete Probleme auf, darunter zu spät oder zu früh eintreffende Busse, ältere Fahrzeuge ohne Klimaanlage, nicht einzuhaltende Fahrpläne und Strecken, Fahrten nur mit Stehplätzen sowie Schwierigkeiten älterer Fahrgäste beim Erhalt von Fahrausweisen. Er nannte einen Bus, der mit rund zwei Stunden Verspätung in Ponta Delgada ankam.
Die Regionalsekretärin Berta Cabral verteidigte die Konzession und verwies auf eine Investition von 44 Millionen Euro über 15 Jahre, neue Expresslinien, verbesserten Komfort und Barrierefreiheit sowie eine einheitliche Tarifzone in Ponta Delgada, hieß es in dem Bericht. Die Regierung erklärte, das Modell stelle "den Bürger in den Mittelpunkt der Mobilität".
Der Regionalpräsident Bolieiro erklärte, die Azoren stünden zurückkehrenden Auswanderern "mit offenen Armen" gegenüber, und hob den Zugang zur Gesundheitsversorgung, die soziale Sicherheit und Investitionen in Tourismus, Immobilien und Technologie hervor.
Der Präsident der Azoren-Regierung, José Manuel Bolieiro, erklärte, der Archipel stehe "de braços abertos" (mit offenen Armen) den Mitgliedern der Diaspora gegenüber, die zurückkehren möchten, wie Açoriano Oriental berichtet. Er machte die Äußerungen in Vaughan, Ontario, bei einer Veranstaltung anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Feierlichkeiten zu Santo Cristo dos Milagres in Brampton, Kanada.
Bolieiro sagte, die Regionalregierung biete Rückkehrern Zugang zum regionalen Gesundheitssystem und zur sozialen Sicherheit, und hob Chancen in den Bereichen Tourismus, Immobilien, blaue Wirtschaft, digitale Wirtschaft und Technologie sowie in den Meeres- und Weltraum-Clustern hervor, berichtete die Zeitung. Er verwies auf Möglichkeiten für pensionierte Auswanderer und für Mitglieder der Diaspora, die am Kauf von Immobilien oder an Investitionen interessiert sind, und beschrieb die Azoren als "ein Labor der Zukunft".
Die Handelskammer von Ponta Delgada bat die portugiesische Wettbewerbsbehörde, die Flugpreise zwischen dem Festland und den Azoren zu prüfen, und verwies auf Hin- und Rückflüge über 500 Euro nach dem Rückzug von Ryanair.
Die Handels- und Industriekammer von Ponta Delgada (CCIPD) bat die portugiesische Wettbewerbsbehörde (AdC), die Wettbewerbsbedingungen auf den Flugstrecken zwischen dem Festland und den Azoren zu prüfen, wie Açoriano Oriental berichtet. Die Kammer erklärte, die niedrigsten Tarifklassen seien selbst bei Buchung mit großem Vorlauf oft nicht verfügbar, wobei sich die Preise auf höheren Niveaus konzentrierten, und wies darauf hin, dass nach dem Rückzug von Ryanair nur noch Azores Airlines und TAP die Strecken im Rahmen einer Code-Share-Vereinbarung bedienen.
Die Kammer nannte Hin- und Rückflüge Lissabon–Ponta Delgada von über 500 Euro in verschiedenen Zeiträumen, sagte, vergleichbare Tarife Lissabon–Funchal seien etwa halb so hoch, und wies darauf hin, dass Praia (Kap Verde)–Ponta Delgada rund 218 Euro koste, hieß es in dem Bericht. Die CCIPD forderte eine "wirksame Überprüfung der Wettbewerbsbedingungen und des Kapazitätsmanagements", um wettbewerbsfähige Bedingungen auf den Strecken wiederherzustellen.
Der Linksblock warnte zu Beginn des Schuljahres vor verfallenden Schulgebäuden und Personalmangel auf den Azoren, nach einem Besuch einer Schule in Lagoa.
Der Linksblock (BE) warnte zu Beginn des Schuljahres vor verfallenden Schulgebäuden und Personalmangel auf den Azoren, wie Jornal Açores 9 berichtet. Der Abgeordnete António Lima besuchte die Integrierte Grundschule (EBI) von Lagoa auf São Miguel, wo er Türen beschrieb, die sich nicht mehr öffnen lassen, bröckelnden Beton, freiliegende Bewehrung und Wassereintritt bei Regen.
Lima sagte, es fehlten vier Vorschulerzieherinnen, sodass die Schule die Kinder zur Mittagszeit nach Hause schicken müsse, und wies auf einen Mangel an Betriebsassistenten und Fachkräften für sonderpädagogische Förderung hin, hieß es in dem Bericht. Er sagte außerdem, das Parlament habe Umzugsanreize für Lehrkräfte abgelehnt, was Stellen auf den Azoren weniger attraktiv mache als auf dem Festland. Der BE forderte, mit dem Bau des bereits geplanten neuen Schulgebäudes zügig zu beginnen.
Die Regionalregierung bewilligte bis 2028 rund 6,5 Millionen Euro, um gewerbliche Fischer für Einkommensverluste durch den neuen Meerespark der Azoren zu entschädigen.
Die Regionalregierung der Azoren bewilligte ein Entschädigungspaket in Höhe von insgesamt rund 6,54 Millionen Euro, das bis 2028 auszuzahlen ist, für gewerbliche Fischer, die vom Meerespark der Azoren (PMA) betroffen sind, wie Jornal Açores 9 berichtet. Die Unterstützung richtet sich an Eigner und Betreiber gewerblicher Schiffe, die in Gebieten des neuen Meeresparks tätig sind.
In dem Bericht hieß es, die Regierungskoalition (PSD/CDS-PP/PPM) habe die Maßnahme als Teil einer langfristigen strategischen Investition mit ökologischem, sozialem und wirtschaftlichem Nutzen beschrieben und zugleich anerkannt, dass die Fischer eine Anpassungsphase benötigen. Dieselbe Sitzung des Regierungsrates bewilligte zudem rund 3 Millionen Euro an Agrarbeihilfen sowie Mittel für Universitäts- und Forschungsinitiativen, berichtete die Zeitung.
Der Bauverband der Azoren forderte mit dem Auslaufen des EU-Wiederaufbauplans einen reibungslosen Übergang in eine neue Investitionsphase und verwies auf Wohnungsmangel und Infrastrukturbedarf.
Der Verband der Industriellen des Hoch- und Tiefbaus der Azoren (AICOPA) forderte eine neue Investitionsphase in der Region, nachdem der EU-Aufbau- und Resilienzplan (PRR) am 31. August ausgelaufen war, wie Jornal Açores 9 berichtet. Die Vorsitzende Alexandra Bragança sagte, die Herausforderung bestehe darin, "einen Übergang ohne Unterbrechungen" zu gewährleisten, und warnte vor einem abrupten Rückgang der Mittel.
Der Verband beschrieb den PRR als einen außergewöhnlichen Investitionszyklus und benannte anhaltende regionale Bedürfnisse, darunter Wohnungsmangel, Verkehr, Wasser- und Energieinfrastruktur sowie modernisierte öffentliche Einrichtungen, hieß es in dem Bericht. Bragança warnte vor starken Kürzungen im Regionalhaushalt 2027 und forderte eine klare Strategie sowie alternative Finanzierungsquellen, um dem Sektor Stabilität und Planbarkeit zu geben. Der Haushalt soll im November debattiert werden.
Die SATA Holding erklärte, sie habe acht Interessenbekundungen für die Privatisierung von mindestens 75 % der Azores Airlines erhalten; unverbindliche Angebote sind bis zum 21. September fällig.
Die SATA Holding erklärte, sie habe acht Interessenbekundungen für die Privatisierung von mindestens 75 % des Kapitals der SATA Internacional – Azores Airlines erhalten, wie Açoriano Oriental berichtet. Die Frist für die Bewerbungen endete am 6. September, und die Bewerber mussten Unterlagen einreichen, darunter ein Formular zu Eignung und Compliance, eine Erklärung über die finanzielle Leistungsfähigkeit und eine Erklärung über das tatsächliche Interesse.
Die SATA Holding erklärte, sie prüfe die Bewerbungen darauf, ob sie die Anforderungen erfüllten, und dass qualifizierte Bewerber anschließend eingeladen würden, bis zum 21. September unverbindliche Angebote vorzulegen, hieß es in dem Bericht. Das Unternehmen bezeichnete den Schritt als einen weiteren Meilenstein bei der Umsetzung des von der Europäischen Kommission genehmigten Umstrukturierungsplans für die SATA-Gruppe.
Den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Angra do Heroísmo wurde der Nachmittag des 28. September für die Feierlichkeiten der Stadt freigegeben.
Die Regionalregierung (PSD/CDS-PP/PPM) gewährte den in Angra do Heroísmo tätigen Beschäftigten der regionalen öffentlichen Verwaltung eine tolerância de ponto — eine freiwillige Freistellung — für den Nachmittag des 28. September 2026, wie Jornal Açores 9 berichtet. Anlass ist die Segunda-feira de São Carlos, die als ein Ereignis von besonderer Bedeutung für die örtliche Bevölkerung beschrieben wird.
Beschäftigte in wesentlichen Diensten müssen den Betrieb aufrechterhalten, wenn dies aus Gründen des öffentlichen Interesses erforderlich ist, und erhalten an einem anderen Tag eine entsprechende Freistellung. Der Artikel weist darauf hin, dass die Weisung am 7. September 2026 im Amtsblatt veröffentlicht wurde.
Den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes auf Terceira wurde der Nachmittag des 14. September für die Festlichkeiten der Insel freigegeben.
Die Regionalregierung (PSD/CDS-PP/PPM) gewährte in einer vom Präsidenten José Manuel Bolieiro unterzeichneten Entscheidung den auf Terceira tätigen Beschäftigten der regionalen öffentlichen Verwaltung eine tolerância de ponto — eine freiwillige Freistellung — für den 14. September 2026, wie Jornal Açores 9 berichtet. Anlass ist die traditionelle Segunda-feira da Serreta, eine religiöse und kulturelle Feier zu Ehren von Nossa Senhora dos Milagres, die als von besonderer Bedeutung für die örtliche Gemeinschaft beschrieben wird.
Der Artikel weist darauf hin, dass Dienste, die aus Gründen des öffentlichen Interesses aufrechterhalten werden müssen, ausgenommen werden können, wobei die ausgeschlossenen Beschäftigten nach dem Ermessen der Leitung an einem anderen Tag eine entsprechende Freistellung erhalten.
Eine niedrigere offizielle Bevölkerungszahl wird die Region schätzungsweise 53 Millionen Euro an staatlichen Transfers kosten, warnt die Regierung.
Der Regionalsekretär für Finanzen, Duarte Freitas, sagte dem Wirtschaftsausschuss der Gesetzgebenden Versammlung, die Azoren würden 2027 infolge der aktualisierten Bevölkerungszahlen rund 53 Millionen Euro weniger erhalten. Er teilte den Betrag auf in rund 20 Millionen Euro weniger bei der direkten Mehrwertsteuer — weil der Anteil der Region an der nationalen Bevölkerung unter dem für die Verteilung der Mehrwertsteuereinnahmen herangezogenen Basiswert von 2021 liegt — und rund 33 Millionen Euro weniger bei staatlichen Transfers, eine indirekte Folge des Anstiegs des Pro-Kopf-BIP der Region auf über 90 % des nationalen Durchschnitts.
Freitas führte den Fehlbetrag darauf zurück, dass die azoreanische Bevölkerung langsamer gewachsen sei als der nationale Durchschnitt, was die durch die an Bevölkerung und BIP gekoppelten Finanzierungsformeln festgelegten Beträge senke. Er sagte, trotz des Verlusts beabsichtige die Regionalregierung (PSD/CDS-PP/PPM) dennoch, die Mittel für den Gesundheitssektor 2027 um 40 Millionen Euro zu erhöhen, während die öffentlichen Investitionen aufrechterhalten und die regionale Verschuldung weiter abgebaut werde.
Der Bauernverband forderte Maßnahmen zur Verjüngung der Landwirtschaft auf den westlichen Inseln, wo Überalterung und Abwanderung am stärksten zu spüren sind.
Der Präsident des Landwirtschaftsverbands der Azoren (FAA), Jorge Rita, rief die Regionalregierung, die nationale Regierung und die Europäische Union auf, Maßnahmen gegen die Abwanderung zu ergreifen und die Landwirtschaft auf Flores und Corvo zu verjüngen, wie Jornal Açores 9 berichtet. Er argumentierte, es seien die Landwirte, die das Gebiet bewirtschaften und die Landschaft pflegen, und der Tourismus könne auf diesen Inseln ohne die Landwirtschaft nicht gelingen.
Rita verwies auch auf unzureichende Luft- und Seeverkehrsdienste trotz ihrer Bedeutung für die Wirtschaft der Inseln. Der Artikel besagt, er habe beide Inseln besucht und sich mit landwirtschaftlichen Vereinigungen, Gemeinderäten und den örtlichen Land- und Forstwirtschaftsdiensten getroffen und deren Arbeit bei der Instandhaltung von Infrastruktur und Waldflächen hervorgehoben.
Das neue Netz AzoresBus (betrieben von Vale do Ave) startete am 1. September mit Expresslinien und neuen Bussen; der Ticketverkauf wurde während der Umstellung kurzzeitig ausgesetzt.
Der öffentliche Personenverkehr von São Miguel ging am 1. September 2026 im Rahmen eines neuen Konzessionsvertrags an das Unternehmen Vale do Ave über, wie RTP Açores berichtet. Der Betreiber erklärte, er erwarte, innerhalb weniger Jahre nach Übernahme des Netzes rund fünf Millionen Fahrgäste pro Jahr zu befördern. Der Bericht nennt keine weiteren Einzelheiten zu bestimmten Strecken, zur Flottengröße oder zu den Ticketpreisen.
Das Schuljahr 2026/27 begann auf den gesamten Azoren mit 98 % besetzten Lehrstellen; der Unterricht der Sekundarstufe und des 3. Zyklus beginnt zwischen dem 17. und 22. September.
Das Schuljahr 2026/27 begann am 1. September mit 30.866 Schülern auf den gesamten Azoren und 98 % besetzten Lehrstellen — dieselbe Quote wie im Vorjahr —, wie die Regionalsekretärin für Bildung, Sofia Ribeiro, mitteilte, die sagte, das Jahr habe zum 1. September mit 98 % des gedeckten Lehrbedarfs begonnen.
Der Artikel berichtet, dass nach der zentralen Zuteilung 121 Lehrstellen unbesetzt blieben und dass 154 qualifizierte Lehrkräfte sich nicht auf die verfügbaren Stellen beworben hatten; im Fach Portugiesisch blieben 9 Stellen unbesetzt, obwohl sich 22 geeignete Bewerber nicht beworben hatten. Beim Unterstützungspersonal wurden 114 weitere Klassenassistenten eingestellt, womit sich die Gesamtzahl der Dauerstellen auf 1.489 erhöht — ein Anstieg um 12 % seit 2019 — bei einem Verhältnis von etwa einem Assistenten pro 21 Schüler gegenüber einem pro 26 im Jahr 2019.
Er nennt außerdem neue Maßnahmen für das Jahr, darunter Programme zum computationalen Denken und die weitere Bereitstellung kostenloser digitaler Lehrbücher, von Computerausstattung und integrierten Bildungsplattformen für die Jahrgangsstufen 5 bis 12.
Nachdem Diesel am 1. September um 16,3 Cent und Benzin um 3,5 Cent je Liter gestiegen war, drängten die Oppositionsparteien auf Maßnahmen, während die Regierung erklärte, sie könne die Kraftstoffsteuer nicht weiter senken.
Ab dem 1. September stiegen die Höchstpreise für Kraftstoffe auf den Azoren um 3,5 Cent je Liter bei bleifreiem Benzin (auf 1,854 €), um 16,3 Cent bei Diesel (auf 1,885 €) und um 4,6 Cent je Kilogramm bei Butangas (auf 1,731 €) — der erste Anstieg nach drei aufeinanderfolgenden Monaten mit Rückgängen, wie Jornal Açores 9 berichtet.
Der Vorsitzende der PS/Açores, Francisco César, forderte Schutzmaßnahmen und sagte, die Azoreaner könnten nicht immer höhere Kosten tragen und alle Einnahmen, die die Regierung aus höheren Preisen erziele, sollten zur Entlastung von Einwohnern und Unternehmen verwendet werden, statt deren Belastung zu erhöhen. Die PCP/Açores verurteilte den Anstieg als abrupt und die Preise als untragbar und forderte ein öffentliches Eingreifen bei der Festsetzung der Kraftstoffpreise, eine Regulierung der Lebensmittelpreise, eine Entschädigung für Sektoren wie Fischerei, Landwirtschaft und Kleinunternehmen sowie eine Überprüfung der Sonderpreisregelung für Inselgebiete.
Der Artikel berichtet von keiner Reaktion der Regionalregierung aus PSD/CDS-PP/PPM.
Der Terra-Nostra-Park in Furnas hat ein Event „Respirar — Wellness Edition“ gestartet, Teil einer ruhigeren, auf Wohlbefinden ausgerichteten Nebensaison.
Der Parque Terra Nostra in Furnas (Povoação) veranstaltet am 12. und 13. September 2026 ein Event namens Respirar — Wellness Edition, wie Jornal Açores 9 berichtet. Der Artikel beschreibt es als ein immersives Wohlfühl-Event mit Fokus auf die Natur und eine sinnliche Wiederverbindung mit der Umgebung, wobei die Kapazität pro Tag begrenzt und eine Voranmeldung erforderlich ist.
Das Programm verbinde demnach körperliche und geistige Wellness-Praktiken mit einer Feier der lokalen Natur, und der Beitrag stellt die Initiative so dar, dass sie den Park als internationale Referenz für Natur- und Gesundheitstourismus positioniere. Namen von Veranstaltern oder weitere Programmdetails werden nicht genannt.
Eine Gemeindeverwaltung hat ihre Investitionen in den Wohnungsbau verstärkt, während die Bezahlbarkeit weit oben auf der Agenda der Inseln bleibt.
Die Gemeinde ist Ribeira Grande, deren Verwaltung 66 neue Wohnungen in der Gemeinde Matriz und weitere 8 in Ribeirinha plant, wie Jornal Açores 9 berichtet. Die Investition wird über das nationale Programm 1.º Direito verfolgt, das kommunale Ausgaben für die Instandsetzung und Sanierung von Wohnraum kofinanziert.
Dem Artikel zufolge traf der Bürgermeister Jaime Vieira in Lissabon den Präsidenten des Instituts für Wohnungswesen und Stadterneuerung (IHRU), António Pereira, um neue Wohnlösungen zu erarbeiten, wobei die Instandsetzung und Sanierung des kommunalen Wohnungsbestands über Anträge im Rahmen des 1.º Direito zu den besprochenen Themen gehörte.
Die Übernachtungen gingen selbst im Spitzenmonat Juli um 2,2% zurück, während die Hotelumsätze stiegen — der Druck nach dem Ryanair-Rückzug wird deutlich.
Jornal Açores 9 berichtet, dass die touristischen Übernachtungen auf den Azoren im Juli 2026 um 2,2% zurückgingen — der zehnte Rückgang in Folge — auf 648 800 Übernachtungen von 177 300 Gästen, die im Schnitt 3,66 Nächte blieben. Unter Berufung auf den Regionalen Statistikdienst (SREA) heißt es, die Hotelauslastung sei um 0,9 Punkte auf 71,6% gesunken.
Trotz des Rückgangs der Übernachtungen stiegen die Hotelumsätze um 6,1% auf 33,7 Millionen Euro, während die Umsätze im ländlichen Tourismus um 2,5% auf 3,8 Millionen Euro sanken. Zwischen Januar und Juli verzeichnete die Region 2,5 Millionen Übernachtungen (minus 3,7%) und 757 600 Gäste (minus 3,5%). Ausländische Besucher machten 83,2% der Übernachtungen aus (minus 0,9%), während die Übernachtungen von Inländern um 7,8% zurückgingen; die wichtigsten Märkte waren die Vereinigten Staaten, Deutschland und Spanien, letzteres mit einem Minus von 24%.
Zwei weitere Senkungen des Erzeugerpreises ab September lassen die Bauern vor Einkommensverlusten von bis zu 15 Millionen Euro bis Jahresende warnen.
Jornal Açores 9 berichtet, dass Milcherzeuger auf São Miguel befürchten, bis Jahresende bis zu 15 Millionen Euro zu verlieren, wegen aufeinanderfolgender Senkungen des Erzeugerpreises durch die Molkereien. Ab September senkt Unileite den Preis um 2 Cent pro Liter und Bel um 1,5 Cent, nach den Kürzungen von Lactogal, Insulac und Prolacto im August.
Jorge Rita, Präsident des Landwirtschaftsverbands der Azoren, nannte die Lage "dramatisch für uns Erzeuger" und wies darauf hin, dass es die zweite Preissenkung des Jahres 2026 sei und mit dem Diesel zusammenfalle, der in diesem Jahr um 48 Cent gestiegen ist, einschließlich einer für September vorgesehenen Erhöhung um 16,3 Cent. Er kritisierte zudem nicht finanzierte Beihilfeversprechen — 23 Millionen Euro, die für höhere Produktionskosten zugesagt wurden — und warnte, dass die Dürre in Europa die Futtermittelpreise in die Höhe treiben könnte, was es schwerer mache, junge Menschen für die Landwirtschaft zu gewinnen.
Ein Miet-mit-Kaufoption-Programm richtet sich an Familien und junge Arbeitnehmer, die zwar Miete zahlen, aber keine Anzahlung ansparen können.
idealista berichtet, dass die Regierung der Azoren 241 Wohnungen im Rahmen eines Miet-mit-Kaufoption-Programms vergibt, das sich an Familien und junge Arbeitnehmer richtet, die die monatliche Miete zahlen können, aber keine Ersparnisse für eine Anzahlung haben. Die Mieter können die Kaufoption ein Jahr nach Unterzeichnung ihres Vertrags mit der Regionalregierung ausüben. Die Wohnungen wurden mit Mitteln des EU-Aufbau- und Resilienzplans (PRR) und regionalen Mitteln gebaut oder saniert, nach 2025 formalisierten Regeln.
Die jüngste Übergabe fand in der Siedlung Casteletes in Urzelina auf São Jorge statt, wo vier Reihenhäuser vom Typ T3 mit mehr als 800 000 Euro an PRR-Mitteln übergeben wurden, neben zehn weiteren Grundstücken, für die Käufer bis zu 45% des Grundstückswerts zahlen können. Die Regionalsekretärin Maria João Carreiro sagte, das Programm verwandle die monatliche Miete in "einen sicheren Weg zum Wohneigentum".
Die Landwirtschafts- und Fischereiverbände äußerten Besorgnis über den Anstieg von Agrar- und Schiffsdiesel im September und warnten vor Druck auf ohnehin knappe Margen.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, reagierte der Fischereiverband der Azoren "mit großer Besorgnis" auf die Kraftstofferhöhung im September, die den Diesel ab dem 1. September 2026 um 16,3 Cent pro Liter auf 1,885 Euro anhebt (gefärbter Fischereidiesel auf 1,395 Euro), nachdem der Diesel drei Monate lang um 28,2 Cent gefallen war. Verbandspräsident Jorge Gonçalves sagte der Lusa am 27. August, der Anstieg sei "eine enorme Erhöhung" und "der letzte Schlag" für einen ohnehin angeschlagenen Sektor.
Er sagte, die Reeder hätten kaum finanziellen Spielraum, und nannte sich häufende Probleme: knapper Bonito-Thunfisch in den regionalen Gewässern, ausgeschöpfte Quoten und einige Schiffe, die den Betrieb bereits einstellen. Der Verband wartet weiterhin auf die von der Regionalregierung im März versprochenen Kraftstoffsubventionen, die nach wie vor nicht ausgezahlt sind, sodass die Betreiber ohne Betriebskapital dastehen.
Diesel springt ab dem 1. September um 16,3 Cent und Benzin um 3,5 Cent nach oben, was einen Großteil der Entlastung des Sommers zunichtemacht und die Landwirte alarmiert.
Jornal Açores 9 berichtet, dass die Kraftstoffpreise auf den Azoren am 1. September 2026 steigen, wobei der Diesel um 16,3 Cent und das Benzin um 3,5 Cent pro Liter zulegen. Straßendiesel erreicht 1,885 Euro und Super 95 bleifrei 1,854 Euro pro Liter, und auch Agrar- und Fischereidiesel steigen. Das Medium weist darauf hin, dass die Preise am ersten Tag jedes Monats im Einklang mit den europäischen Preisentwicklungen angepasst werden.
Der Anstieg kehrt drei aufeinanderfolgende Monate mit Senkungen um (Juni-August), als Benzin um 10,2 Cent und Diesel um 28,2 Cent fiel, und der Bericht führt ihn auf die Spannungen im Nahen Osten und die Volatilität der internationalen Märkte zurück. Er merkt an, dass der Fischereiverband die Nachricht "mit Sorge" aufgenommen habe und der Landwirtschaftsverband Besorgnis über den Agrardiesel geäußert habe, während die Regionalregierung erklärte, sie könne die Kraftstoffsteuer nicht weiter senken.
Eine zusätzliche Quote von rund 500 Tonnen öffnet den Fang von Großaugenthun für die Azoren und Madeira wieder — willkommener Spielraum für die Flotte und die Konservenfabriken.
Jornal Açores 9 berichtet, dass der Fang von Großaugenthun (atum-patudo) für die Azoren und Madeira am 26. August 2026 wieder aufgenommen wurde, nachdem für das Jahr zusätzliche 500 Tonnen Quote gesichert worden waren. Die Regionalregierung der Azoren erklärte, die Zuteilung sei eine Gelegenheit, die der Sektor seit mehreren Jahren nicht mehr hatte und die durch die Abstimmung zwischen den beiden Regionen und der nationalen Regierung Portugals erreicht wurde.
Seit Januar 2025 arbeiten die Azoren und Madeira im Rahmen einer gemeinsamen Vereinbarung, die einheitliche Betriebsregeln festlegt und die Ressourcennachhaltigkeit für ihre Thunfischflotten fördert. Fang, Rückhaltung, Umladung und Anlandung sind auf eine Fangfahrt pro 48-Stunden-Zeitraum begrenzt, wobei die Höchstfänge je nach Schiffslänge variieren. Die Verantwortlichen bezeichneten die Wiederaufnahme als "ausgezeichnete Nachricht" mit konkreten Vorteilen für die Fischereigemeinden und die Meereswirtschaft.
Die Juli-Daten zeigten, dass die Arbeitslosigkeit landesweit erstmals seit sechs Monaten steigt — auf den Azoren jedoch weiter sinkt.
Nach Zahlen des Instituts für Beschäftigung und Berufsbildung (IEFP), über die RTP am 20. August 2026 berichtete, ging die registrierte Arbeitslosigkeit in Portugal im Juli im Jahresvergleich um 8,1% auf 269 100 Personen zurück, stieg jedoch gegenüber Juni um 1,7% — der erste monatliche Anstieg nach fünf aufeinanderfolgenden Monaten des Rückgangs.
Jede Region verzeichnete einen Rückgang im Jahresvergleich. Die stärksten Rückgänge im Jahresvergleich gab es im Norden (-13%), auf Madeira (-8,5%) und auf den Azoren (-6%). Im Monatsvergleich waren die größten Anstiege im Alentejo (+2,9%) und in der Region Centro zu verzeichnen. Das IEFP erklärte, die jährliche Verbesserung sei vor allem darauf zurückzuführen, dass weniger Menschen eine erste Stelle suchten, sowie auf Personen ab 25 Jahren.
Ein neuer Fonds zur Entwicklung von Flugrouten geht in die Aufbauphase, mit dem Ziel, Fluggesellschaften anzuziehen und die Tarife nach dem Rückzug von Ryanair zu senken.
The Portugal News berichtet, dass sich die Regierung der Azoren in der Entwicklungsphase ihres Fonds zur Entwicklung von Flugrouten befindet, der im Mai 2026 vom Regionalparlament verabschiedet wurde und seit dem 18. Juni 2026 in Kraft ist. Der Fonds soll neue Fluglinien anziehen, dem Tourismus mehr Stabilität verleihen und die Mobilität der Einwohner verbessern.
Die Regionalsekretärin für Tourismus, Mobilität und Infrastruktur, Berta Cabral, bezeichnete ihn als "eine komplexe Angelegenheit, die eine solide Vorbereitung erfordert", die die Einhaltung nationaler und europäischer rechtlicher Anforderungen umfasst, und sagte, die ersten beiden Monate hätten sich auf die Mobilisierung von Akteuren und den Aufbau technischer Kapazitäten konzentriert. Sie sagte, die Regierung arbeite "ernsthaft, kompetent und auf solider Grundlage" daran, ein "rechtlich robustes" Instrument zu schaffen. Die Fraktion des PS/Açores hat eine rasche Umsetzung des Fonds gefordert.
Mehr als tausend Haushalte waren Ende 2025 mit der Miete für Sozialwohnungen im Rückstand, insgesamt rund 1,75 Millionen Euro.
Jornal Açores 9 berichtet, dass mehr als tausend Familien auf den Azoren mit der Miete für vom Staat zugewiesene Sozialwohnungen im Rückstand sind. Nach Daten, die die regionale Koalitionsregierung (PSD/CDS-PP/PPM) auf eine parlamentarische Anfrage von Chega hin bereitstellte, waren 1031 Haushalte im Rückstand — 775 seit mehr als 12 Monaten und 256 seit kürzerer Zeit — mit einer durchschnittlichen Schuld von 2457 Euro, insgesamt rund 2,53 Millionen Euro.
Die Regierung erklärte, sie verwalte 2595 Sozialwohnungen, weitere 262 seien im Bau, und sie benachrichtige säumige Familien schriftlich, telefonisch und persönlich und biete Ratenzahlungspläne an; rund 80 Familien hätten ihre Situation im Laufe von drei Jahren bereinigt. Die Verantwortlichen erklärten, sie versuchten angesichts der begrenzten Mittel der Familien, Räumungen zu vermeiden, und bevorzugten einen "pädagogischen statt repressiven" Ansatz.
Ein Beben der Stärke 3,4 wurde am 15. August auf Faial registriert — eine spürbare Erinnerung an die seismische Aktivität der zentralen Inselgruppe, wobei São Jorge seit Mai in erhöhter Alarmbereitschaft ist.
Jornal Açores 9 berichtet, dass am 15. August 2026 um 02:37 Uhr Ortszeit (03:37 Uhr in Lissabon) auf Faial, in der zentralen Inselgruppe der Azoren, ein Erdbeben der Stärke 3,4 registriert wurde. Unter Berufung auf das Portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA) verortet das Medium das Epizentrum etwa 16 Kilometer westlich von Capelo, mit einer Tiefe, die von rund 13 Kilometern bis zur Oberfläche reicht.
Das IPMA erklärte, es habe keine Informationen erhalten, die bestätigten, dass das Beben von der Bevölkerung wahrgenommen wurde. Der Bericht weist darauf hin, dass sich das Ereignis im Gebiet Faial-Pico ereignete, wo das Seismische und Vulkanische Überwachungszentrum der Azoren (CIVISA) im Mai 2026 die Vulkanwarnung auf die Stufe V1 angehoben hatte, nachdem die seismische Aktivität geringer Stärke entlang einer strukturellen Linie in der Region zugenommen hatte.
3,8 Millionen Euro, um die Krankenhäuser von Terceira und Faial mit robotergestützter Chirurgie auszustatten — hochwertige Versorgung, ohne die Inseln zu verlassen.
Jornal Açores 9 berichtet, dass die Regionalregierung der Azoren am 3. August 2026 3,8 Millionen Euro für den Erwerb von zwei robotergestützten Chirurgiesystemen für Krankenhäuser der zentralen Inselgruppe genehmigt hat. Das Hospital de Santo Espírito da Ilha Terceira soll 2,5 Millionen Euro für ein minimalinvasives Mehrfachfachsystem erhalten und das Hospital da Horta auf Faial 1,25 Millionen Euro für ein auf Orthopädie ausgerichtetes System.
Der Präsident der Regionalregierung, José Manuel Bolieiro, stellte die Entscheidung vor und sagte, die Technologie werde die chirurgische Präzision erhöhen, das Komplikationsrisiko senken, die Krankenhausaufenthalte verkürzen und die Genesung beschleunigen und zugleich die Notwendigkeit verringern, dass Patienten außerhalb der Region behandelt werden. Die Anschaffung fällt unter das Programm Açores 2030, das die Modernisierung der Gesundheitsinfrastruktur und fortschrittliche klinische Technologie finanziert.
Das Unwetter vom 5. August überflutete Wohnhäuser und zwang 67 Menschen, den Campingplatz von Praia da Vitória zu verlassen.
DNOTÍCIAS berichtet, dass ab der Nacht des 5. August 2026 schlechtes Wetter die Azoren traf, wobei die zentrale Inselgruppe, einschließlich Terceira, mit starkem Regen und Gewittern konfrontiert war. Rund 67 Menschen wurden vom Campingplatz von Praia da Vitória, der nach Angaben des Zivilschutzes unbrauchbar geworden war, umquartiert und in einer örtlichen Berufsschule in Sicherheit gebracht.
Der Regionale Zivilschutz- und Feuerwehrdienst der Azoren verzeichnete sieben Vorfälle, darunter überflutete Wohnhäuser und Höfe in Vila Franca do Campo und Nordeste (São Miguel), ein überflutetes Haus in Velas und einen teilweisen Straßeneinsturz im Gebiet Nortes (São Jorge). Für die zentralen Inseln galt bis Mittag des 6. August eine orangefarbene Warnung, zusammen mit gelben Windwarnungen, mit Böen von rund 100 km/h und rauer See.
Ab dem 1. September bringt ein neuer Betreiber zwei Expressverbindungen — Nordeste und Povoação nach Ponta Delgada — sowie über 100 neue Busse und Nachtverbindungen. Ein Auto bleibt dennoch unverzichtbar.
Jornal Açores 9 berichtet, dass ab dem 1. September 2026 Vale do Ave Açores den öffentlichen Straßenpersonenverkehr auf São Miguel im Rahmen einer 10-jährigen Konzession (verlängerbar um weitere fünf Jahre) im Wert von 44,3 Millionen Euro übernimmt. Zwei neue Expresslinien werden geschaffen: der Expresso Nordeste (Nordeste-Ribeira Grande-Lagoa-Ponta Delgada) und der Expresso Povoação (Povoação-Furnas-Ribeira Grande-Lagoa-Ponta Delgada), die jeweils vormittags und nachmittags verkehren.
Mehr als 100 moderne Busse mit Klimaanlage und verbesserter Barrierefreiheit gehen in Betrieb, und rund 90% der Fahrer der bisherigen Betreiber werden übernommen. Die Regionalsekretärin Berta Cabral sagte, das Modell bringe verstärkte Frequenzen, optimierte Fahrpläne und eine bessere Streckenkoordination, um die Wartezeiten zu verkürzen. Eingeführt werden außerdem ein digitales Ticketsystem, Touristenpässe (24, 48 und 72 Stunden), Online-Aufladungen und QR-Codes an den Haltestellen mit Echtzeitinformationen.
Der beliebte Strand mit schwarzem Sand wurde in dieser Saison zum dritten Mal wegen Wasserverunreinigung für Badegäste gesperrt.
Wie Açoriano Oriental berichtet, wurde die Praia dos Mosteiros auf São Miguel am 31. Juli 2026 wegen mikrobiologischer Verunreinigung, die bei der routinemäßigen Überwachung der Wasserqualität festgestellt wurde, für den Badebetrieb gesperrt. Es war die dritte Sperrung der Badesaison 2026, und die Gemeindeverwaltung bezeichnete die Maßnahme als vorsorglich, um die öffentliche Gesundheit zu schützen, bis sich die Bedingungen wieder normalisieren.
Der Strand mit schwarzem Sand, bekannt für seinen Blick auf die Ilhéus dos Mosteiros, war bereits zweimal gesperrt worden: vom 11. bis 22. Juni und erneut vom 10. bis 13. Juli, wobei er jedes Mal wieder öffnete, nachdem neue Analysen die Unbedenklichkeit des Wassers bestätigt hatten. Dem Bericht zufolge wies die Gemeindeverwaltung darauf hin, dass das aus dem Tunnel von Sete Cidades ankommende Wasser sauber war, sich auf dem Weg zum Strand jedoch verunreinigte.
Der Verband der Ferienunterkünfte der Azoren warnte vor rund 80.000 weniger Übernachtungen und Einbußen von 30 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2026, nach neun Monaten sinkender Nachfrage.
Jornal Açores 9 berichtete am 31. Juli 2026, dass der Verband für Ferienunterkünfte der Azoren (ALA) vor schweren wirtschaftlichen Schäden durch den Rückgang des Tourismus warnte. Der Verband schätzte rund 80.000 Übernachtungen weniger im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025 und Auswirkungen von rund 30 Millionen Euro in den Bereichen Unterkunft, Gastronomie, Einzelhandel, Verkehr und Unterhaltung.
Die ALA erklärte, der Rückgang erstrecke sich über neun aufeinanderfolgende Monate, und verwies auf einen Rückgang von 3,8 % im Juni und 506.400 Übernachtungen in diesem Monat in allen touristischen Unterkünften. Präsident João Pinheiro sagte, die Einnahmen schrumpften, während die Kosten weiter stiegen. Der Verband verwies auf die schwache Fluganbindung in der Nebensaison und das Fehlen von Billigfluggesellschaften und forderte bessere Verbindungen und ein stärkeres Marketing in den Quellmärkten.
Eine neue Verordnung begrenzt die Thunfischanlandungen pro Schiff je nach Auslastung der Kühlhäuser der Inseln, um den Fang an die Gefrier- und Konservenkapazität anzupassen.
Diário dos Açores berichtete am 30. Juli 2026, dass die Regionalregierung durch die Verordnung 88/2026 die Anlandungen von Bonito, Fliegendem Thunfisch und Weißem Thun je nach Auslastung der Kühlhäuser der Inseln begrenzen werde, und zwar in den Anlagen in Vila do Porto, Ponta Delgada, Madalena und Horta, mit Wirkung zum 31. Juli.
Liegt ein Kühlhaus unter 80 % Auslastung, dürfen die Schiffe je nach Bootslänge zwischen 5 und 40 Tonnen pro 48 Stunden anlanden, wobei offene Boote auf 1,5 Tonnen begrenzt sind; ab 80 % sinken die Grenzen auf 2 bis 16 Tonnen bzw. 1 Tonne. Jede Anlage hält eine Reserve von 80 Tonnen für kleine, nicht gekühlte Boote bereit, die bei hoher Auslastung aktiviert wird. Die Regierung erklärte, Ziel sei es, die Anlandungen an die Gefrier- und Konservenkapazität anzupassen und zugleich die Qualität des Fisches zu sichern.
SATA beantragte die Aussetzung von Klauseln des Tarifvertrags des Kabinenpersonals für mehr operative Flexibilität — mit dem Hinweis, dass es keine Lohnkürzungen gebe — während die Frist zur Privatisierung zum Jahresende näher rückt.
Jornal Açores 9 berichtete am 23. Juli 2026, dass SATA vorübergehende Änderungen am Tarifvertrag für das Kabinenpersonal von Azores Airlines (2026-2029) anstrebt, um operative Flexibilität zu gewinnen, wobei das Unternehmen betont, dass der Vorschlag keine Gehaltskürzungen vorsieht. Die Fluggesellschaft schlug eine teilweise Aussetzung von Klauseln zu Dienstplänen, Besatzungsmanagement, Nachtarbeit und Ruhetagen vor.
Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehörten die Neuplanung von Flügen nach betrieblichen Verspätungen, die Umwandlung von als Passagiere reisenden Besatzungsmitgliedern in Dienstpersonal, der Einsatz von Kabinenpersonal von den Basen Lissabon oder Ponta Delgada aus, die Zulassung von bis zu vier Nachtschichten innerhalb von sieben Tagen sowie die Anpassung der Bereitschafts- und Urlaubsbedingungen. SATA argumentierte, die Änderungen würden das Unternehmen für potenzielle Käufer attraktiver und tragfähiger machen. Die Gewerkschaft lehnte Verhandlungen ab. Die Europäische Kommission verlangt die Privatisierung von SATA bis zum Jahresende.
Angesichts von acht Monaten in Folge rückläufiger Übernachtungen drängte die Opposition die Regierung, den Fonds zur Entwicklung von Flugrouten in Gang zu setzen, der im Juni veröffentlicht wurde, aber noch nicht in Betrieb ist.
Jornal Açores 9 berichtete am 20. Juli 2026, dass die Opposition PS/Açores die Regionalregierung drängte, den Fonds zur Entwicklung von Flugrouten der Azoren (FDRAA) zu aktivieren, der am 18. Juni im Amtsblatt veröffentlicht worden war, aber inaktiv blieb. Parteipräsident Francisco César bezeichnete den Tourismus als eine Säule der Regionalwirtschaft und drängte auf eine rasche Umsetzung.
César wies darauf hin, dass der vom PS eingebrachte Fonds am 20. Mai vom Regionalparlament genehmigt worden sei, und sagte, die Partei habe ihren Teil getan, nun sei es an der Regierung zu handeln. Er verwies auf acht aufeinanderfolgende Monate rückläufiger Übernachtungen, darunter einen Rückgang von 2,2 % im Mai und 1,3 Millionen Übernachtungen in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026, ein Minus von 5,6 % im Jahresvergleich, und kritisierte den Wegfall des Ryanair-Betriebs.
Neue nationale Daten zeigen, dass die Immobilienpreise und Mieten auf den Azoren steigen, aber weiterhin unter dem Durchschnitt des Festlands liegen, mit Zwischenwerten zwischen dem Festland und Madeira.
Diário dos Açores berichtete am 17. Juli 2026, dass die Azoren laut der Bau- und Wohnstatistik 2025 des Nationalen Statistikinstituts (INE), aktualisiert mit Daten des ersten Quartals 2026, weiterhin Immobilienkaufpreise und Mieten unter dem Landesdurchschnitt verzeichnen, wobei Ponta Delgada die höchstbewertete Gemeinde der Region ist.
Landesweit erreichte der mittlere Verkaufspreis 2025 2.076 € pro Quadratmeter (plus 16,8 %) und stieg bis zum ersten Quartal 2026 auf 2.337 €. Nur der Großraum Lissabon, die Algarve, die Halbinsel von Setúbal, Madeira und der Großraum Porto lagen über dem Landesdurchschnitt. Die mittleren Mieten stiegen auf 9,29 € pro Quadratmeter. Portugal genehmigte 2025 den Bau von 48.844 Wohnungen, der höchste Wert seit 2011.
Die Ergebnisse der ersten Phase der nationalen Prüfungen erreichten die Schulen der Azoren am 17. Juli, die eigens am Samstag, dem 19., öffneten, damit Schüler und Familien die Noten einsehen konnten.
RTP Açores berichtete am 17. Juli 2026, dass die Schulen der Azoren am Samstag öffnen würden, damit Schüler und ihre Familien die Ergebnisse der ersten Phase der nationalen Prüfungen einsehen könnten. Die Ergebnisse erreichten die Bildungseinrichtungen am späten 17. Juli.
Die Schulen sollten am Samstag von 9:00 bis 17:00 Uhr öffnen, damit Schüler und Eltern ihre Noten überprüfen konnten. Der Regionaldirektor für Bildung, Rui Espínola, bestätigte, dass die Anweisungen der Regierung umgehend an die Schulen übermittelt worden seien, damit die Ergebnisse zügig im gesamten Archipel bereitgestellt werden könnten.
Ponta Delgada veranstaltete seine Grandes Festas do Divino Espírito Santo an vier Tagen Mitte Juli, mit einem ethnografischen Umzug, einer Krönung und hochkarätigen Konzerten.
Diário dos Açores berichtete am 3. Juli 2026, dass Ponta Delgada die 23. Ausgabe der Grandes Festas do Divino Espírito Santo vom 9. bis 12. Juli veranstalten werde, mit rund 30 religiösen, kulturellen und Freizeitveranstaltungen unter Beteiligung aller 24 Gemeinden, Bruderschaften und Freiwilligen. Bürgermeister Pedro Nascimento Cabral sagte, die Feier mobilisiere die gesamte Kommune.
Das Programm begann am 9. Juli mit einer Ausstellung, einer Buchvorstellung und einer Konferenz, gefolgt am 10. Juli von der Fahnenwechselzeremonie und einem Süßbrot-Wettbewerb. Am 11. Juli ging der Verteilung der Suppen des Heiligen Geistes ein ethnografischer Umzug aller 24 Gemeinden und ein Abendkonzert von José Cid voraus. Die Festlichkeiten endeten am 12. Juli mit der Krönungsmesse, der Milchverteilung und der Krönungsprozession.
Ein Beben der Stärke 3,8 nördlich von Pico wurde am frühen 4. Juli auf Pico, Faial und São Jorge gespürt — keine Schäden, vor dem Hintergrund der seit Mai erhöhten Warnstufe auf São Jorge.
Diário de Aveiro (Lusa) berichtete, dass ein Erdbeben der Stärke 3,8 am frühen 4. Juli 2026 auf Pico, Faial und São Jorge gespürt wurde. Das Beben ereignete sich um 07:34 Uhr Ortszeit, mit einem Epizentrum etwa 10 Kilometer nördlich von Bandeiras, in der Gemeinde Madalena auf Pico.
Das Centro de Informação e Vigilância Sismovulcânica dos Açores (CIVISA) registrierte eine maximale Intensität von IV-V auf der Modifizierten Mercalliskala in Madalena, São Roque do Pico und Horta, mit Intensität IV in Lajes do Pico und Velas. Es wurden keine Schäden gemeldet. Der Bericht erinnerte daran, dass CIVISA im Mai 2026 die Vulkanwarnstufe für den Kanal Faial-Pico wegen zunehmender Seismizität geringer Stärke von V0 auf V1 angehoben hatte.
TAP startete zum 1. Juli eine saisonale Verbindung Porto–Terceira und verschafft der Insel der zentralen Gruppe damit im ersten Sommer nach Ryanair ein zweites Tor zum Festland.
TAP nahm am 1. Juli 2026 eine neue Direktverbindung zwischen Porto und Terceira auf, wie Kiosque da Aviação berichtet. Die Verbindung verbindet die azorische Insel der zentralen Gruppe mit dem Norden des portugiesischen Festlands und verkehrt viermal pro Woche, montags, mittwochs, freitags und sonntags.
Dem gemeldeten Flugplan zufolge starten die Flüge um 15:20 Uhr in Porto und landen um 17:00 Uhr auf Terceira, während die Rückflüge um 17:50 Uhr von der Insel abheben und um 21:15 Uhr (Ortszeit) in Porto ankommen. Der Artikel wies darauf hin, dass der Start der Strecke Porto-Terceira mit der gleichzeitigen Eröffnung einer Strecke Lissabon-Athen durch TAP am selben Tag zusammenfiel, wobei beide als neue Ergänzungen des Streckennetzes der Fluggesellschaft mit den genannten Frequenzen vorgestellt wurden.
Die gedeckelten Kraftstoffpreise sanken ab dem 1. Juli erneut, Benzin um rund 1,9 Cent und Diesel um weitere 10,4 Cent pro Liter — der zweite Monat in Folge mit Entlastung an der Zapfsäule.
Açoriano Oriental (Lusa) berichtete, dass die gedeckelten Kraftstoffpreise auf den Azoren ab dem 1. Juli 2026 erneut fielen. Bleifreies Benzin mit 95 Oktan sank um 1,9 Cent auf 1,832 Euro pro Liter, während Straßendiesel um 10,4 Cent auf 1,753 Euro pro Liter fiel, wodurch Diesel wieder günstiger als Benzin wurde.
Es war der zweite Monat in Folge mit Senkungen, nach den Kürzungen im Juni von 7 Cent bei Benzin und 14,7 Cent bei Diesel. Auch Butangas fiel, um 17,3 Cent pro Kilogramm nach einem Rückgang von 26,5 Cent im Vormonat, und gefärbter Agrar- und Fischereidiesel ging um 10,4 Cent pro Liter zurück. Der Artikel erinnerte daran, dass die Preise zwischen Februar und Mai stark gestiegen waren, bevor die Regionalregierung die Steuersenkungen auf Erdölprodukte ausweitete.
Während das portugiesische Festland unter roten Warnungen bei über 40 °C glühte, blieben die Azoren in ihrer ozeanischen Luft mild — eine anschauliche Illustration der milderen Sommer der Inseln.
The Portugal News berichtete am 1. Juli 2026, dass das portugiesische Festland in eine Phase extremer Hitze eintrat, mit Höchstwerten von bis zu 44 Grad Celsius und nächtlichen Tiefstwerten zwischen 24 und 28 Grad. Das portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA) gab landesweit Warnungen heraus.
Rote Warnungen, die höchste Stufe, wurden für die Distrikte Lissabon und Setúbal ab dem 2. Juli und für Coimbra und Leiria ab dem 3. Juli ausgegeben. Die nördlichen Gebiete wurden am 2. Juli unter gelbe Warnung gestellt, und bis zum 3. Juli stand das gesamte Festland unter mindestens einer orangefarbenen Warnung. Der Artikel konzentrierte sich auf die Hitzewelle auf dem Festland und berichtete nicht über die Bedingungen auf den Azoren oder Madeira.
Die Tourismuseinnahmen wuchsen bis in den Sommer hinein weiter, doch Ende Juni bekräftigten die Unternehmer der Inseln ihre tiefe Besorgnis über die Branche nach dem Rückzug von Ryanair.
Laut Jornal Açores 9 bekräftigte die Handels- und Industriekammer von Ponta Delgada (CCIPD) Ende Juni 2026 ihre tiefe Besorgnis über den Tourismus der Azoren. Sie verwies auf neun aufeinanderfolgende Monate rückläufiger Übernachtungen, wobei der Mai 448.700 Übernachtungen verzeichnete, ein Minus von 2,2 % im Jahresvergleich, sowie einen Rückgang von 5,6 % im Zeitraum bis Mai.
Der Inlandsmarkt fiel im Mai um 11,0 % und die Ferienunterkünfte gingen um 8,1 % zurück, während São Miguel — rund 70 % der Übernachtungen — weiterhin negativ abschnitt, im Gegensatz zum landesweiten Wachstum von 2,8 %. Die Unternehmer machten die reduzierte Flugkapazität, den geringeren Wettbewerb der Fluggesellschaften, die hohen Flugkosten und das unzureichende Marketing verantwortlich und forderten die Wiederherstellung verlorener Strecken und höhere Werbeinvestitionen.
Bei der Einweihung einer 6 Millionen Euro teuren Umgehungsstraße auf Santa Maria warnte Präsident Bolieiro, dass schrumpfende EU-Mittel die Fähigkeit der Inseln bedrohen, große transformative Infrastruktur zu bauen.
Laut ECO erklärte der Präsident der Regionalregierung der Azoren, José Manuel Bolieiro, die Region könne große "transformative Investitionen" nur mit EU-Kofinanzierung tätigen. Er sprach bei der Einweihung einer 2,5 Kilometer langen Umgehungsstraße nahe Vila do Porto auf Santa Maria, einem Projekt von rund 6 Millionen Euro, das über den Aufbau- und Resilienzplan (PRR) Portugals finanziert wird, im Rahmen eines umfassenderen Logistikkreislaufs von 92,4 Millionen Euro auf den Inseln.
Bolieiro warnte, dass die EU-Förderung voraussichtlich sinken werde, da der Block Mittel nach Osten umleite und die Verteidigungsausgaben erhöhe, und betonte, wie wichtig es sei, die PRR-Meilensteine zu erreichen. Er sagte, keine kleine Volkswirtschaft könne ohne Gemeinschaftsmittel die Ressourcen für große transformative Investitionen freisetzen, angesichts der Unsicherheit über den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen der EU.
Ribeira Grande beging 45 Jahre als Stadt mit einem erweiterten São-Pedro-Programm — einem Pro-Surfwettbewerb, den 33. Marchas mit rund 2.000 Teilnehmern und den Cavalhadas.
Laut Jornal Açores 9 begeht Ribeira Grande auf São Miguel 45 Jahre als Stadt mit einem erweiterten Programm der São-Pedro-Feste, das vom Bürgermeister Jaime Vieira angekündigt wurde, wobei alle Veranstaltungen bei freiem Eintritt stattfinden.
Die 33. Marchas de São Pedro am 28. Juni werden 13 Gruppen und rund 2.000 Teilnehmer und Musiker aus Terceira und Ponta Delgada umfassen, gefolgt vom Reiterumzug der Cavalhadas am 29. Juni mit etwa 150 Reitern. Das Programm umfasst außerdem den Surfwettbewerb Allianz Ribeira Grande Pro vom 12. bis 14. Juni am Strand von Santa Bárbara, Teil der MEO Surf League, während das städtische Stadion sein 75-jähriges Bestehen feiert.
Die Sanjoaninas von Terceira, das größte weltliche Fest der Azoren, füllten Angra Ende Juni rund zehn Tage lang mit Umzügen, Stierläufen und Konzerten.
Wie Açoriano Oriental berichtet, fanden die Sanjoaninas 2026 in Angra do Heroísmo, Terceira – eines der größten Feste der Azoren und des Landes – Ende Juni statt, mit einem Rekord von 49 marchas (Straßenumzügen); die Hauptveranstaltungen liefen vom 21. bis 27. Juni unter dem Motto "Angra e a Açorianidade" und markierten 50 Jahre regionaler Autonomie.
Der Umzugsplan umfasste 34 Erwachsenen-marchas am 23. Juni sowie neun Kinder- und sechs Erwachsenen-marchas am 24. Juni. Die dazugehörige Feira de São João (Johannismarkt) bot drei Stierkampfveranstaltungen mit Teilnehmern wie João Moura Júnior und den spanischen Matadoren Marco Pérez und Fernando Adrián. Das Fest zieht viele Besucher an, insbesondere azoreanische Auswanderer aus Nordamerika.
Die Luftwaffe holte in weniger als 24 Stunden drei kranke oder verletzte Besatzungsmitglieder per Hubschrauber von Handelsschiffen weit draußen im Atlantik — ein Hinweis auf die große Rettungsrolle der Inseln.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, führte die portugiesische Luftwaffe zwischen dem 19. und 21. Juni 2026 in weniger als 24 Stunden drei Seerettungen vor den Azoren durch und evakuierte erkrankte Besatzungsmitglieder von Handelsschiffen weit draußen im Atlantik.
Am 19. Juni wurde ein 26-Jähriger von der "Sigma Triumph" aus etwa 950 Kilometern vor Terceira von einem Hubschrauber EH-101 Merlin der Staffel 752 auf der Luftwaffenbasis Lajes, unterstützt von einem Flugzeug C-295M, ausgeflogen und in ein Krankenhaus in Angra gebracht. Am 20. Juni wurde ein 40-Jähriger von der "Monte Brasil" in ein Krankenhaus in Ponta Delgada geflogen, und ein 27-Jähriger von der "Kenya B", etwa 420 Kilometer vor der Küste, wurde zur Behandlung nach Terceira gebracht.
Der landesweite Generalstreik am 3. Juni traf die Inseln: Schulen blieben geschlossen, das Gesundheitswesen lief mit Mindestbetrieb, der Verkehr war gestört und SATA bot kostenlose Umbuchungen an.
Wie Açoriano Oriental berichtet, war der von der CGTP für den 3. Juni 2026 ausgerufene landesweite Generalstreik, aus Protest gegen die damals im Parlament diskutierte neue Arbeitsgesetzgebung der Regierung, auf den gesamten Azoren deutlich zu spüren.
In der gesamten autonomen Region blieben Schulen geschlossen, und die Gesundheitseinrichtungen arbeiteten während des Ausstands mit reduziertem Mindestbetrieb, während der öffentliche Verkehr auf allen Inseln erhebliche Störungen erlebte. Der regionale Koordinator der CGTP-IN, Rui Teixeira, berichtete von einer erheblichen Beteiligung der Arbeitnehmer am Streik und bezeichnete die Teilnahme als vergleichbar mit einem früheren Protest im Dezember. Die Aktion war Teil einer breiteren landesweiten Mobilisierung gegen die vorgeschlagenen Arbeitsreformen.
Eine heiße, feuchte Luftmasse brachte Anfang Juni tief hängende Wolken und schlechte Sicht und störte den Flugverkehr — eine Erinnerung daran, dass nicht nur Stürme, sondern auch Nebel Flugzeuge auf den Azoren am Boden hält.
Wie The Portugal News berichtet, brachte eine aus Südwesten heranziehende heiße, feuchte Luftmasse Anfang Juni 2026 verbreiteten Nebel und Dunst über die Azoren, was den Flugbetrieb stark störte und Hunderte Flüge betraf.
Unter Berufung auf die IPMA-Meteorologin Elsa Vieira hieß es in dem Bericht, die Luftmasse habe hohe Mengen an Wasserdampf in die Region getragen. Die Sicht verschlechterte sich in den frühen Morgenstunden deutlich, besserte sich mit der Erwärmung am Nachmittag und verschlechterte sich am Abend erneut, wobei sich der Nebel besonders entlang der Südküsten der Inseln konzentrierte. Das IPMA sagte voraus, dass die Bedingungen die ganze Woche über anhalten würden, unterbrochen von längeren Phasen mit klarem Himmel.
Ab dem 1. Juni fügte Azores Airlines wöchentliche Frequenzen auf den Festlandverbindungen hinzu, Teil eines SATA-Plans, in der Sommerspitze über 800 Flüge pro Woche durchzuführen.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, verstärkt Azores Airlines ihre Verbindungen im Sommer 2026 zwischen dem portugiesischen Festland und drei azoreanischen Inseln — Terceira, Faial und Pico — und fügt ab dem 1. Juni auf jeder Strecke einen zusätzlichen wöchentlichen Flug hinzu. Die Fluggesellschaft wird rund 200 wöchentliche Flüge zwischen dem Festland und dem Archipel durchführen, mit Abflügen ab Lissabon, Porto und Faro.
Die gesamte SATA-Gruppe plant mehr als 800 Flüge pro Woche, wobei die Kapazität schrittweise bis zur Spitze im Juli und August steigt — ein Schritt, der laut Unternehmen auf die erwartete Nachfragesteigerung in der Hochsaison reagiert. Der Bericht wies zudem darauf hin, dass die Europäische Kommission den Abschluss der Privatisierung von Azores Airlines bis Ende 2026 verlangt, nach der Genehmigung von rund 453 Millionen Euro an staatlichen Umstrukturierungsbeihilfen im Jahr 2022.
Die gedeckelten Kraftstoffpreise sanken ab dem 1. Juni — Benzin um rund 7 Cent und Diesel um 14,7 Cent pro Liter —, die erste echte Entlastung für die Haushalte nach einem harten Frühling.
Wie Açoriano Oriental berichtet, sanken die gedeckelten Kraftstoffpreise auf den Azoren ab dem 1. Juni 2026, wobei Benzin um 7 Cent und Diesel um 14,7 Cent pro Liter fiel. Agrar- und Fischereidiesel sank um 7,6 Cent pro Liter und Butangas um 26,5 Cent pro Kilogramm, während die Regionalregierung eine zusätzliche Subvention von 10 Cent pro Liter auf Diesel für Landwirte und Fischer hinzufügte.
Der Finanzsekretär führte die Senkungen auf zwei Effekte zurück: niedrigere regionale Steuersätze auf Mineralölprodukte und Bewegungen bei den internationalen Rohstoffpreisen. Der Artikel wies darauf hin, dass die Entlastung auf starke Anstiege im Mai folgte, als Benzin um 21,7 Cent und Diesel um 36,3 Cent pro Liter gestiegen war.
Die registrierte Arbeitslosigkeit sank im Juni auf 3 784, den niedrigsten Stand seit 2008 und ein Minus von 8,4% gegenüber dem Vorjahr, in einem Arbeitsmarkt, den die Regierung als bemerkenswert dynamisch bezeichnete.
Wie das Beschäftigungsportal der Azoren (DRQPE) berichtet, sank die registrierte Arbeitslosigkeit in der Region im Juni 2026 auf 3 784 Personen, den niedrigsten Stand seit 2008. Der Wert lag um 8,4% unter dem von Juni 2025 und um 3,5% unter dem von Mai 2026.
Die regionalen Behörden bezeichneten den Arbeitsmarkt als in "Vollbeschäftigung" befindlich, wobei der Regionalsekretär für Beschäftigung dies als sehr positive Entwicklung bezeichnete, die dem Vertrauen der Unternehmen und wirksamen öffentlichen Beschäftigungspolitiken zugeschrieben werde. Der Bericht wies zudem darauf hin, dass die Teilnahme an Beschäftigungsprogrammen von 4 212 im Juni 2019 auf 1 656 im Juni 2026 gesunken sei, ein Rückgang von 60,7%.
Während die Mieten landesweit den fünften Monat in Folge sanken, stieg der Median der Azoren um rund 5% im Jahresvergleich auf 10,7 €/m², wobei Ponta Delgada bei 11,1 €/m² lag — der Inselwohnungsmarkt geht seinen eigenen Weg.
Wie idealista berichtet, sanken die Wohnungsmieten in Portugal im Juni 2026 weiter und fielen im Jahresvergleich um 2,4% auf einen Median von 16,3 € pro Quadratmeter — der fünfte Monat in Folge mit Rückgängen ausgehend vom Höchststand von 17 € im Oktober 2025.
Die Azoren widersetzten sich dem landesweiten Trend und blieben mit einem Median von 10,7 € pro Quadratmeter die günstigste der sieben analysierten Regionen, verzeichneten jedoch einen jährlichen Anstieg von 5,1%. In der Regionalhauptstadt Ponta Delgada erreichte die mittlere Miete 11,1 € pro Quadratmeter, ein Anstieg von 3,6% gegenüber dem Vorjahr, womit sie deutlich unter den 21,8 € von Lissabon lag.
Rekordhafte 5 570 ältere Einwohner bezogen im Juni die Solidaritätsaufstockung, gegenüber rund 5 200 im Januar — was eine großzügigere Leistung und reale Altersarmut widerspiegelt.
Wie Açoriano Oriental berichtet, erreichte die Solidaritätsergänzung für ältere Menschen (CSI) im Juni 2026 auf den Azoren mit 5 570 Begünstigten einen Rekord, gegenüber 5 217 im Januar. Das regionale Sozialversicherungsinstitut führte den Anstieg auf drei Gesetzesänderungen zurück.
Dazu zählten ein höherer Referenzwert — 630,67 € pro Monat im Jahr 2025 —, die Abschaffung der Einkommensbeschränkungen in Bezug auf die Kinder der Begünstigten, die eine der Hauptzugangshürden gewesen war, und die Ausweitung der Anspruchsberechtigung auf Invaliditätsrentner statt nur auf Altersrentner. Der Artikel wies darauf hin, dass die Zahlen zwischen 2016 und 2022 relativ stabil gewesen seien, bevor sie ab 2025 stark stiegen, wobei Frauen 3 760 der Begünstigten ausmachten gegenüber 1 810 Männern.
Die registrierte Arbeitslosigkeit sank im Mai um 8,7% — einer der stärksten Rückgänge des Landes — und unterstrich einen angespannten Arbeitsmarkt auf den Azoren.
Wie Açoriano Oriental berichtet, sank die registrierte Arbeitslosigkeit in den Arbeitsämtern Portugals im Mai auf 274 766 Personen, ein Rückgang von 8,7 Prozent gegenüber Mai 2025 (26 139 weniger) und ein Rückgang von 3 Prozent gegenüber April 2026 (8 524 weniger), basierend auf Daten des IEFP. Der jährliche Rückgang wurde durch weniger seit unter 12 Monaten gemeldete Personen, weniger Personen auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung und weniger über 25-Jährige getragen.
Das Medium berichtet, dass sich alle Regionen im Jahresvergleich verbesserten, angeführt vom Norden mit minus 12,3 Prozent, gefolgt von den Azoren mit minus 11,3 Prozent und Madeira mit minus 9,7 Prozent. Die größten Gruppen unter den Arbeitslosen waren ungelernte Arbeitskräfte, Dienstleistungs- und Verkaufspersonal sowie wissenschaftliche Fachkräfte. Landesweit verzeichnete der Mai 34 618 Neuanmeldungen, 11 321 eingegangene Stellenangebote und 7 822 Vermittlungen, alle im Jahresvergleich rückläufig.
Ende Mai veröffentlichte Zahlen zeigten, dass die Zahl der in den Häfen der Azoren ausgeschifften Passagiere im April erneut zurückging.
Wie Jornal Açores 9 unter Berufung auf den Regionalen Statistikdienst (SREA) berichtet, ging die Zahl der in den Häfen der Azoren ausgeschifften Passagiere im April 2026 erneut zurück, der zehnte Monat in Folge mit einem Rückgang. Insgesamt wurden 36 727 Passagiere ausgeschifft, 659 weniger als im April 2025, ein Rückgang von 1,8 Prozent.
Nach Inseln verzeichnete Pico 17 227 Ausschiffungen (minus 1,8 Prozent), Faial 16 488 (minus 1,5 Prozent) und São Jorge 2 892 (minus 0,2 Prozent), während Flores um 43,3 Prozent auf 59 und Corvo um 35,8 Prozent auf 61 zurückgingen. Von Januar bis April erreichten die kumulierten Ausschiffungen 105 926 Passagiere, ein Minus von 6 337 bzw. 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Medium führt den Rückgang auf das reduzierte Nebensaisonangebot von Atlânticoline zwischen den zentralen und westlichen Inseln zurück.
Neue Daten setzen die Azoren an die Spitze der Anstiege bei Haus- und Mietpreisen des Landes, wobei die Kaufpreise auf São Miguel sich 380 000 € nähern.
Wie Diário dos Açores unter Berufung auf den Mai-2026-Barometer von Imovirtual berichtet, führten die Azoren in Portugal die Anstiege bei Immobilienpreisen und Mieten an. Der landesweite durchschnittliche Hauspreis lag bei 430 500 €, ein Plus von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während die Azoren mit 22,2 Prozent das höchste regionale Jahreswachstum verzeichneten, bei einem regionalen Durchschnitt von rund 220 000 €.
Das Medium berichtet, dass São Miguel einen mittleren Hauswert von 380 000 € aufwies, mit einem leichten monatlichen Rückgang von 0,7 Prozent, während Terceira nach einem jährlichen Anstieg von 68,6 Prozent 290 000 € erreichte. Bei den Mieten verzeichneten die Azoren mit 35,3 Prozent den höchsten jährlichen Anstieg des Landes, im Durchschnitt 1 150 € pro Monat, während die Mieten auf São Miguel 1 200 € erreichten, ein Plus von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Als Ursachen wurden das begrenzte Angebot, die starke Nachfrage und der Tourismus genannt.
Die westlichen Inseln Flores und Corvo wurden Ende Mai wegen starken Regens unter eine gelbe Warnung gestellt.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, stellte das Portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA) die westlichen Azoreninseln Flores und Corvo wegen Vorhersagen von zeitweise starkem Niederschlag unter eine gelbe Warnung.
Das Medium berichtet, dass die Warnung von Montag 21:00 Uhr Ortszeit bis Dienstag 12:00 Uhr in Kraft war. Es weist darauf hin, dass eine gelbe Warnung eine Risikosituation für bestimmte wetterabhängige Aktivitäten anzeigt. Der Artikel nennt keine konkreten Niederschlagsmengen und erwähnt keine weiteren Warnungen über die gelbe Warnung vor starkem Niederschlag hinaus, die die beiden westlichen Inseln betrifft.
Angesichts des Kraftstoffanstiegs im Mai senkte die Region die Steuer auf Mineralölprodukte (ISP) und kündigte ein Paket von Unterstützungsmaßnahmen an.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, kündigte die Regierung der Azoren am 19. Mai 2026 eine Senkung der Steuer auf Mineralölprodukte (ISP) zusammen mit einem Paket von Unterstützungsmaßnahmen als Reaktion auf die Kraftstoffpreisanstiege im Mai an. Der Regionalsekretär Duarte Freitas sagte, die ISP-Senkung würde einen Rückgang von 8 bis 13 Cent bei Benzin und Diesel bedeuten.
Das Medium berichtet, dass das Paket eine Subvention von 10 Cent pro Liter für Agrardiesel, eine vorübergehende Entschädigung für den Fischereisektor, Unterstützung bei Lebensmitteln und Gesundheitsprodukten für einkommensschwache Familien, Notfall-Kraftstoffanpassungen für Feuerwehrverbände, Anreize zur Umwandlung befristeter in unbefristete Verträge, eine beschleunigte Einführung des Energieeffizienzprogramms Açores 2030 und die Aktivierung des Wohnungsprogramms CREDITHAB bei steigenden Referenzzinssätzen umfasste. Die Maßnahmen folgten auf Anstiege im Mai von 21,7 Cent bei Benzin und 36,3 Cent bei Diesel.
Die Behörden hoben die Vulkanwarnstufe für den Kanal Faial–Pico nach einem Anstieg der seismischen Aktivität an — weshalb die zentrale Inselgruppe seit Mai unter Beobachtung steht.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, hob das Zentrum für seismovulkanische Information und Überwachung der Azoren (CIVISA) am 16. Mai 2026 die Vulkanwarnung für den Kanal Faial-Pico von Stufe V0 auf Stufe V1 an, nach einem erneuten Anstieg seismischer Aktivität geringer Magnitude.
Das Medium berichtet, dass sich die Aktivität entlang einer strukturellen Nordost-Südwest-Linie verteilte, die von westlich von Madalena bis nördlich von Lagido verläuft und das submarine Vulkansystem Cachorro umfasst, mit Erdbebentiefen von etwa 13 Kilometern bis nahe der Oberfläche. Stufe V1 entspricht schwacher Aktivität leicht über den Referenzwerten, tektonischen, hydrothermalen oder magmatischen Ursprungs. Die Warnung sollte acht Tage in Kraft bleiben, sofern keine neuen Informationen auftauchten. CIVISA hatte die Warnung am 21. April nach einer früheren V1-Phase auf V0 gesenkt.
Ein Erdbeben der Stärke 4,6 traf São Jorge am 10. Mai und verursachte einen Steinschlag — der stärkste Stoß einer erneuten seismischen Phase auf der Insel.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, wurde am 10. Mai 2026 um 12:21 Uhr Ortszeit nahe Santo Antão auf der Insel São Jorge ein Erdbeben der Stärke 4,6 registriert, wie das portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA) bestätigte. Der Erdstoß erreichte in der Gemeinde Santo Antão die Intensität V auf der modifizierten Mercalliskala.
Das Medium berichtet, dass in mehreren anderen Gemeinden geringere Intensitäten spürbar waren, darunter Doze Ribeiras, São Bartolomeu de Regatos, Vila Nova und Calheta. Laut IPMA verursachte das Ereignis weder Personen- noch Sachschäden. Der Artikel ordnet das Beben in den seismischen Kontext der Region ein und erklärt, dass eine Stärke von 4,6 auf der Richterskala in die Kategorie der leichten Beben fällt.
Die Regierung steckte weitere 2 Millionen Euro in die Berufsausbildung, Teil einer Offensive für Qualifikationen und Arbeitsplätze.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, legt die Regierung der Azoren einen neuen FSE+-Förderaufruf in Höhe von 2 Millionen Euro für die Weiterbildung von Arbeitnehmern auf. Die Förderung richtet sich an die Ausbildung von Beschäftigten von Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen.
Das Medium berichtet, dass die Ankündigung von Maria João Carreiro, der Regionalsekretärin für Jugend, Wohnungswesen und Beschäftigung, bei der Eröffnung der Messe für Industrie, Handel und Dienstleistungen (FICSA) 2026 in Ponta Delgada gemacht wurde. Carreiro sagte, es gebe keine starke Wirtschaft ohne qualifizierte Arbeitskräfte und keine qualifizierten Arbeitskräfte ohne kontinuierliche Investitionen in die Ausbildung, und fügte hinzu, die Finanzierung werde es der Region ermöglichen, echten Qualifizierungsbedarf in konkrete Kompetenzentwicklung und maßgeschneiderte, in Partnerschaft mit den Unternehmen erarbeitete Ausbildungspläne umzusetzen. Der Artikel nennt nicht die erwartete Zahl der Teilnehmenden.
Die Stadt legte für die riesigen Menschenmengen zum Santo Cristo Mitte Mai einen speziellen Reinigungsplan und verstärkte Polizeipräsenz auf.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, kündigte der Stadtrat von Ponta Delgada einen speziellen Reinigungs- und Abfallsammelplan für die Festlichkeiten zum Senhor Santo Cristo dos Milagres an, die am 8. Mai 2026 begannen und bis zum 14. Mai andauerten. Der Plan verstärkte sowohl personelle als auch maschinelle Mittel, darunter mehr als 100 zusätzliche 800-Liter-Container für Bio-, Rest-, Wertstoff-, Glas-, Papier- und Speiseölabfälle, ständige Reinigungsteams und tägliche Abholungen.
Das Medium berichtet, dass die verstärkten Einsätze bis zum 17. Mai andauerten und stark frequentierte Bereiche wie die Avenida Infante D. Henrique, die Avenida Kopke, die Avenida Marginal und das Campo de São Francisco betrafen. Die Sicherheitspolizei (PSP) kündigte zudem eine verstärkte Präsenz auf den Straßen an, um Sichtbarkeit und Kriminalprävention während der Feierlichkeiten zu stärken, die Tausende Gläubige anziehen.
Rund um das Santo-Cristo-Fest öffnete das Convento da Esperança in Ponta Delgada — Heimat des verehrten Bildnisses — am 12. und 13. Mai für Führungen.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, organisiert das Heiligtum des Senhor Santo Cristo dos Milagres am 12. und 13. Mai 2026 von 09:30 bis 12:00 Uhr Ortszeit Führungen durch das Convento da Esperança in Ponta Delgada. Der Zugang erfolgt durch die Klosterpforte an der Avenida Roberto Ivens, ohne vorherige Reservierung und mit kostenloser Teilnahme.
Das Medium berichtet, dass die Führungen auf Portugiesisch um 09:30 Uhr und die auf Englisch um 10:00 Uhr beginnen, wobei weitere Gruppen alle 30 Minuten bis 11:30 Uhr starten, jede auf 30 Besucher begrenzt. Die Initiative, die erstmals während der Santo-Cristo-Festlichkeiten angeboten wird, soll den Gläubigen und Besuchern dieses bedeutende religiöse und kulturelle Erbe am Campo de São Francisco näherbringen.
Stimmen aus dem Tourismus nannten den Verlust von Ryanair besorgniserregend, betonten jedoch, dass die Inseln eine starke internationale Anziehungskraft behalten.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, bezeichnete Carlos Moura vom portugiesischen Gaststättenverband AHRESP den Rückzug von Ryanair aus den Azoren als sehr besorgniserregend für Tourismus und Gastgewerbe. Er sagte, weniger Flugverbindungen senkten die Nachfrage bei Unterkünften, Gastronomie und lokalem Handel unmittelbar, und ohne Low-Cost-Konkurrenz stiegen die durchschnittlichen Reisepreise je nach Herkunft, Fluggesellschaft und Saison tendenziell erheblich.
Moura merkte an, dass der Tourismus bereits 2025 Schwäche gezeigt habe, trotz rund einer Million Gäste und 3,1 Millionen Übernachtungen, wobei der spanische Markt um 2% und der französische um 1% zurückging. Dennoch hielt er daran fest, dass die Azoren ein Reiseziel mit enormem Potenzial und international anerkannter Anziehungskraft blieben, betonte jedoch, dass die Wettbewerbsfähigkeit von der Fluganbindung und wettbewerbsfähigen Preisen abhänge. Ryanair hielt rund 20% des Verkehrs in Ponta Delgada.
Das Fest des Senhor Santo Cristo dos Milagres — das größte religiöse Fest der Azoren — begann in Ponta Delgada und lockte Auswanderer und Besucher in die Heimat.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, finden die Festlichkeiten zum Senhor Santo Cristo dos Milagres in Ponta Delgada, São Miguel, vom 5. bis 14. Mai 2026 statt und beginnen mit einem vorbereitenden Triduum. Das Medium beschreibt die Veranstaltung als Portugals zweitgrößte religiöse Feier nach Fátima, die jährlich Tausende Pilger von allen neun Azoreninseln, aus dem portugiesischen Festland, den Vereinigten Staaten und Kanada anzieht.
Das Programm umfasst die Ecce-Homo-Prozession über den Campo de São Francisco am Samstag und die Hauptprozession durch die Stadt am Sonntag, eine bis ins Jahr 1700 zurückreichende Tradition, dazu Messen, philharmonische Konzerte und Feuerwerk. Kardinal António Marto steht der Feier vor, und der Apostolische Nuntius Andrés Carrascosa Coso nimmt zum ersten Mal teil. Die Gemeinde stellte der organisierenden Bruderschaft 50.000 Euro zur Verfügung.
Die gedeckelten Kraftstoffpreise stiegen ab Anfang Mai stark und erhöhten den Druck auf Haushalte, Landwirte und Fischer.
Wie Açoriano Oriental berichtet, stiegen die gedeckelten Kraftstoffpreise auf den Azoren ab Freitag, dem 1. Mai 2026, stark an. Straßendiesel kletterte um 36,3 Cent auf 2,004 € pro Liter, während bleifreies Benzin mit 95 Oktan um 21,7 Cent auf 1,921 € pro Liter zulegte. Agrardiesel wurde auf 1,633 € pro Liter festgesetzt und Diesel für die handwerkliche und kleine Fischerei auf 1,443 € pro Liter.
Das Medium berichtet, dass auch Flüssiggas stieg, um 36,9 Cent pro Kilogramm. Butan in Flaschen von 26 Litern oder mehr kostete 2,208 € pro Kilogramm und in leichten 24-Liter-Flaschen 2,408 € pro Kilogramm. Der Artikel stellt die Änderungen als deutliche Erhöhungen in der gesamten Region dar.
SATA bekräftigte ihren Fokus darauf, nach dem Abgang von Ryanair einen konsistenten Dienst auf den Azoren-Strecken zu gewährleisten.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, erklärte SATA am 30. April 2026, sie bleibe darauf konzentriert, nach dem Abgang von Ryanair aus den Azoren am 29. März „konsistente und nachhaltige“ Mobilitätslösungen zur Deckung des lokalen und touristischen Bedarfs sicherzustellen. Die Fluggesellschaft erklärte, sie werde den Betrieb an die Nachfrage anpassen und Auslastung sowie Marktverhalten genau beobachten.
Der Bericht merkt an, dass die Flugverbindungen zwischen den Azoren und dem portugiesischen Festland nach dem Weggang von Ryanair nun ausschließlich von zwei staatlichen Fluggesellschaften, SATA Internacional/Azores Airlines und TAP, bedient werden, wobei TAP am 1. Juli eine Strecke Porto–Terceira mit vier wöchentlichen Flügen aufnehmen soll. Die Handelskammer von Ponta Delgada warnte vor erheblichen Kapazitätskürzungen im Sommer und schätzte den möglichen regionalen wirtschaftlichen Schaden auf etwa 160 Millionen Euro. Der Regionalpräsident José Manuel Bolieiro bekräftigte die Zusage, schadensmindernde Lösungen zu verfolgen und die Flugkapazität dort zu verstärken, wo es machbar ist.
Amtliche Daten zeigten, dass die Übernachtungen im März erneut zurückgingen — ein früher Eintrag in einer langen Serie von Rückgängen.
Wie Jornal Açores 9 unter Berufung auf das Regionale Statistikamt (SREA) berichtet, gingen die touristischen Übernachtungen auf den Azoren im März gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,4% zurück, der sechste Rückgang in Folge im Monatsvergleich. Die Region verzeichnete rund 243.400 Übernachtungen in Hotels, in der lokalen Beherbergung und im ländlichen Tourismus von etwa 78.000 Gästen, ein Rückgang um 2,9%, bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 3,12 Nächten.
Ausländische Besucher machten 53,7% der Übernachtungen aus (130.800 Nächte), während der Inlandsmarkt um 9,3% auf 112.600 zurückging. Die Vereinigten Staaten führten die Auslandsmärkte mit 30.000 Übernachtungen an, gefolgt von Deutschland (24.700) und Kanada (17.000). Auf Hotels entfielen 63,9% der Übernachtungen und auf die lokale Beherbergung 32,7%. Nur Graciosa, Flores, Terceira und São Jorge legten zu, während São Miguel 70,9% der Übernachtungen in Hotels und lokaler Beherbergung ausmachte. Portugal insgesamt wuchs im März um 1,4%.
Ein Verbraucherverband forderte die Regierung auf, weitere Kraftstoffpreiserhöhungen abzufedern, die die Haushalte der Inseln treffen.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, bat der Verbraucherverband der Region Azoren (ACRA) die Regionalregierung am 29. April 2026 um Maßnahmen zur Abmilderung steigender Kraftstoffpreise und äußerte „tiefe Besorgnis“ über Erhöhungen, die nach eigener Aussage die regionale Wirtschaft, die Familien und die Arbeitnehmer erheblich träfen. Der Verband forderte mehr Transparenz, Sorgfalt und Wirksamkeit in der Energiepreispolitik der Region.
Der Bericht listet die an jenem Freitag in Kraft tretenden neuen Preise auf: Benzin zu 1,921 € pro Liter, Straßendiesel zu 2,004 €, Agrardiesel zu 1,633 € und Fischereidiesel zu 1,443 €. Als Reaktion darauf erklärte der Regionalsekretär für Finanzen, die Regierung werde im Mai einen ISP-Kraftstoffsteuernachlass von etwa 3,5 Cent pro Liter bei Benzin und 4 Cent bei Diesel beibehalten, was rund 3 Millionen Euro an entgangenen Einnahmen koste, und wies zugleich darauf hin, dass die Erhöhungen auf die internationalen Märkte und geopolitische Faktoren außerhalb der regionalen Kontrolle zurückgingen.
Die Regionalregierung erklärte, sie arbeite an „schadensmindernden Lösungen“ für den Verlust der Ryanair-Strecken.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, sagte der Regionalpräsident José Manuel Bolieiro am 29. April 2026, die Regierung der Azoren übe Druck aus, um „schadensmindernde Lösungen“ zu finden, nachdem Ryanair seinen Betrieb im Archipel am 29. März eingestellt hatte. Er räumte ein, es handle sich um eine schwierige Lage ohne verwaltungsrechtliche Abhilfen im Zuständigkeitsbereich der Regionalregierung, und bezeichnete sie als „keine Lösung, die die Regierung in ihrem Portfolio hat“.
Bolieiro merkte an, dass ähnliche Kürzungen des Ryanair-Angebots bereits zuvor vorgekommen und durch Marktanpassung aufgefangen worden seien. Er sagte, für den Sommer 2026 würden auf den Azoren rund 16 Fluggesellschaften operieren — als Rekord bezeichnet —, auch wenn die Verbindungen zum portugiesischen Festland nicht an frühere Niveaus heranreichten. Der Bericht erinnert daran, dass Ryanair, das seit 2015 auf den Azoren tätig war, hohe Flughafengebühren und die Untätigkeit der Regierung anführte und dass CEO Michael O'Leary eine Rücknahme der Entscheidung ausgeschlossen hatte.
Ein offizieller Besuch auf São Jorge wurde abgesagt, als schlechtes Wetter aufzog — die Art von Störung Ende April, die den Verkehr zwischen den Inseln noch immer aus dem Tritt bringt.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, sagte die Regionalregierung der Azoren ihren offiziellen Besuch auf São Jorge am 28. April 2026 wegen schlechten Wetters ab, das Flugreisen verhinderte; eine Regierungsquelle erklärte, ein zweiter Termin werde erwogen. Die Delegation verließ São Miguel am Morgen und reiste für einen Anschlussflug nach Terceira, blieb jedoch am Flughafen Lajes gestrandet, als sich die Bedingungen verschlechterten.
Der Bericht merkt an, dass das portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre wegen starken Regens eine gelbe Warnung für die zentralen Inseln, einschließlich São Jorge, bis 21:00 Uhr Ortszeit herausgegeben hatte. Der Inselrat hatte sich darauf vorbereitet, die Regierung zu kontinuierlichen, angepassten Anstrengungen bei der Erreichbarkeit auf dem Luft- und Seeweg zu drängen. Nach dem Autonomiestatut der Azoren muss die Regierung jede Insel mindestens einmal im Jahr besuchen; eine ähnliche Absage gab es am 3. Februar bei einem geplanten Besuch auf Graciosa.
Ein Erdbeben der Stärke 3,4 war am 23. April auf Terceira spürbar — einer der vielen im Laufe des Jahres auf den Inseln verspürten Erdstöße.
Wie Jornal Açores 9 unter Berufung auf das portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA) berichtet, war in den frühen Morgenstunden des 23. April 2026 auf Terceira ein Erdbeben der Stärke 3,4 spürbar. Der Erdstoß ereignete sich um 00:20 Uhr Ortszeit (01:20 Uhr in Lissabon), mit dem Epizentrum etwa 12 Kilometer nordöstlich von Santa Cruz, in der Gemeinde Praia da Vitória. Er erreichte in Lajes und Praia da Vitória die maximale Intensität IV–V auf der modifizierten Mercalliskala, und das IPMA meldete weder Personen- noch Sachschäden.
Der Bericht ordnet das Ereignis in einen breiteren Kontext erhöhter seismischer Aktivität ein und weist darauf hin, dass die Azoren 2025 mehr als 20.000 Erdbeben verzeichneten, von denen 148 von der Bevölkerung verspürt wurden. Er bringt die Aktivität mit dem Vulkan Santa Bárbara auf Terceira in Verbindung, der seit Juni 2022 über dem Normalwert liegt, wobei seine Alarmstufe im Juni 2024 und im November 2025 angehoben wurde.
Die CGTP/Açores warnte, dass steigende Kosten die finanziellen Schwierigkeiten der Arbeitnehmer auf den Inseln verschärften.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, warnte der Azoren-Zweig des Gewerkschaftsbundes CGTP-IN am 15. April 2026 vor zunehmenden finanziellen Schwierigkeiten für Arbeitnehmer und Rentner trotz des regionalen Wirtschaftswachstums. Er erklärte, die Preise für Grundgüter wie Lebensmittel, Energie und Wohnen seien weitaus schneller gestiegen als die Löhne, während große Unternehmen weiterhin Rekordgewinne verbuchten.
Die Gewerkschaft kritisierte die von der nationalen Regierung vorgeschlagenen Arbeitsmarktreformen als „unverständlichen Rückschritt“ im Arbeitsrecht und beklagte, dass die CGTP-IN von den Verhandlungen ausgeschlossen worden sei. Auf regionaler Ebene lehnte sie die geplante Privatisierung zweier profitabler Tochtergesellschaften des azoreanischen Stromversorgers EDA ab und sagte höhere Stromkosten und Arbeitsplatzverluste voraus. Koordinator Rui Teixeira forderte die regionalen Behörden auf, sich mit der Verteilung des Wohlstands zu befassen, und warnte, die Azoren dürften nicht zu einer Region werden, die „aufeinanderfolgende Rekorde bricht: Wirtschaftswachstum und Armut“, und drängte die Regierung, den sozialen Dialog zu stärken.
Die Regierung verstärkte die Berufsberatung, um die Zahl junger Azorianer zu senken, die weder in Ausbildung noch in Beschäftigung noch in Weiterbildung sind (NEET).
Wie Jornal Açores 9 berichtet, legte der Wirtschafts- und Sozialrat der Azoren (CESA) eine Studie vor, die individualisierte Unterstützung und einen politischen Konsens vorschlägt, um die rund 7.800 jungen Menschen der Region anzugehen, die als NEET eingestuft werden — weder in Ausbildung noch in Beschäftigung noch in Weiterbildung. Von diesen sind 3.200 bei den öffentlichen Arbeitsvermittlungen gemeldet und mehr als 4.000 bei keiner Stelle registriert. Die Studie beziffert die aktuelle NEET-Quote auf 14,1%, mit Zielen von 10% bis 2032 und 6% bis 2036, und schätzt die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen auf etwa 150 Millionen Euro.
Die Studie empfiehlt 21 Maßnahmen, darunter individuelle Betreuung, systematische Erfassung, Kompetenzkartierung, ausgebaute Berufsausbildung und mehr Stipendien, neben Maßnahmen in den Bereichen Wohnen und Gesundheit. Die Sekretärin für Jugend, Wohnungswesen und Beschäftigung, Maria João Carreiro, sagte, die Regierung werde die Berufsberatung an den Schulen verstärken, um zu verhindern, dass junge Menschen zu NEET werden.
Analysten stellten fest, dass SATA und TAP keine Sitzplätze in dem Umfang hinzugefügt hatten, den Ryanair gestrichen hat, wodurch eine echte Kapazitätslücke entstand.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, sagte Sónia Avelar, Tourismusprofessorin an der Universität der Azoren, SATA und TAP hätten keine Kapazität bereitgestellt, die dem entspreche, was Ryanair gestrichen habe, als das Unternehmen am 29. März 2026 seinen Betrieb auf den Azoren einstellte. Sie erklärte, jeder Ausgleich „wird teilweise, aber nicht gleichwertig sein“, und betonte, dass die Inseln als Gebiet in äußerster Randlage strukturell anfällig für Störungen im Luftverkehrszugang seien.
Avelar merkte an, dass Billigfluggesellschaften wie Ryanair preisbewusste Reisende angezogen und nach der Liberalisierung des Luftverkehrsmarktes 2015 zum Wachstum des Tourismus beigetragen hätten, und warnte, dass der Rückzug diese Zugewinne umkehren könnte. Sie nannte Preissensibilität, Flugfrequenz, Direktverbindungen und vielfältige Quellmärkte als Faktoren, die TAP und SATA möglicherweise nicht vollständig nachbilden könnten, und empfahl, Fluggesellschaften und Märkte zu diversifizieren, die Mobilität der Einwohner zu schützen und den Gesamtwert des Reiseziels zu stärken, statt allein über die Flugpreise zu konkurrieren.
Das Ende der Ryanair-Flüge traf die Buchungen der Kurzzeitvermietungen der Inseln in der Osterwoche — ein frühes Zeichen für den Engpass nach Ryanair.
Wie RTP Açores berichtet, wirkt sich der Rückzug von Ryanair von den Azoren, der zum 29. März 2026 gilt, bereits vor Ostern auf den Tourismussektor aus. Der Verband für lokale Beherbergung (ALA) meldete, dass mehr als die Hälfte der lokalen Beherbergungseinheiten für die Osterzeit eine Auslastung unter 50 % hatte, während etwa ein Drittel überhaupt keine Reservierungen hatte. Sein Präsident, João Pinheiro, bezeichnete Ostern als den „ersten Test“ des Sektors nach der Verringerung der Flugkapazität.
Der Bericht weist darauf hin, dass die lokale Beherbergung 62 % der Beherbergungskapazität des Archipels ausmacht, rund 4600 Einheiten. Pinheiro warnte, dass die geringere Anbindung auch Restaurants, den Einzelhandel und verwandte Dienstleistungen treffen würde und dass die Azoren Gefahr liefen, an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Reisezielen wie der Algarve, Madeira und den Kanarischen Inseln zu verlieren. Ohne Investitionen in Tourismus und Luftmobilität könnten einige Eigentümer gezwungen sein, ihre Einheiten zu verkaufen oder zu vermieten, sagte er.
Angra do Heroísmo enthüllte das Motto und das Plakat seiner Sanjoaninas — Terceiras großes Straßenfest im Juni —, sodass die Sommerplanung beginnen kann.
Wie Diário dos Açores berichtet, hat der Stadtrat von Angra do Heroísmo das Motto und das Plakat für das Fest Sanjoaninas 2026 vorgestellt, das vom 19. bis 28. Juni in der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Stadt stattfindet. Das Motto lautet „Angra e a Açorianidade“ (Angra und die azorische Identität), entworfen von Tomé Ribeiro Gomes, mit einem von Rúben Quadros Ramos gestalteten Plakat. Die Ausgabe fällt mit dem 50. Jahrestag der azorischen Autonomie zusammen.
Der Bericht beschreibt die Sanjoaninas als die größte Feier der Azoren, die über zehn Tage Tausende von Besuchern anzieht, mit Konzerten auf mehreren Bühnen, thematischen Umzügen, Essensständen, Ausstellungen, Sportveranstaltungen, Volksmärschen und Stierkampftraditionen. Der stellvertretende Bürgermeister Guido Teles sagte, das Fest sei „eine ausgezeichnete Visitenkarte unserer Identität“ und ein wichtiger Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde, der den Jahrestag der Autonomie durch Volksfeste würdige.
Tage nach dem Ausstieg von Ryanair drängten azorische Wirtschaftsakteure auf eine „sofortige Verstärkung“ der Flugverbindungen, um den Sommer zu schützen.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, gaben mehrere Einrichtungen, die die azorische Wirtschaft vertreten — darunter der Verband für lokale Beherbergung, die Handels- und Industriekammer, der Agrarverband und der portugiesische Hotelverband —, am 1. April 2026 eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie eine sofortige Verstärkung der Flugverbindungen des Archipels fordern. Sie bezeichneten die Situation als eine, die „eine entschlossene, koordinierte und sofortige Antwort“ erfordere, und warnten vor Risiken wie Nachfrageverlust, verringerter Wirtschaftstätigkeit, Arbeitsplatzverlusten und Entvölkerung.
Die Organisationen schlugen die Schaffung eines Fonds zur Streckenentwicklung vor, um Fluggesellschaften anzuziehen, bestehende Strecken zu stärken, Frequenzen zu erhöhen und den Sommerbetrieb ganzjährig auszudehnen, und forderten, das Budget für Tourismusförderung auf 20 Millionen Euro anzuheben. Der Appell erfolgte drei Tage, nachdem Ryanair seinen 11-jährigen Azoren-Betrieb beendet hatte, vor dem Hintergrund von sechs aufeinanderfolgenden Monaten rückläufiger Übernachtungen, darunter ein Rückgang von 5,9 % im Februar gegenüber dem Vorjahr.
Ryanair flog am 29. und 30. März seine letzten Azoren-Strecken und strich damit die Billigverbindung, die den Zugang seit 2015 erweitert hatte — das zentrale Ereignis hinter einem Jahr der Anbindungssorgen.
Wie The Portugal News berichtet, führte Ryanair am 29. März 2026 seinen letzten Flug zu den Azoren durch und beendete damit seinen Dienst für den portugiesischen Archipel. Wirtschaftsvertreter schätzten, dass die Fluggesellschaft mehr als 100 000 Touristen pro Jahr auf die Inseln gebracht hatte, was nahezu 10 Prozent der Übernachtungen entsprach, und prognostizierten eine jährliche wirtschaftliche Auswirkung von über 160 Millionen Euro.
Das Nachrichtenportal berichtet, dass die Tourismus- und Gastgewerbebranche mit erheblichen Störungen konfrontiert ist. Miguel Quintas, Präsident des nationalen Verbands der Reisebüros (ANAV), warnte, die Auswirkungen könnten unmittelbar sein und die Reisepreise für die Azoren in die Höhe treiben. Branchenvertreter merkten an, dass die Folgen über die Hotels hinaus auf Restaurants, das Kunsthandwerk, kulturelle Aktivitäten und die Beschäftigung in den zugehörigen Unternehmen übergreifen würden.
Die Regierung erklärte, sie erwarte, dass SATA und TAP die von Ryanair aufgegebenen Strecken übernehmen — eine Behauptung, die die Opposition sofort bestritt.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, sagte der Vizepräsident der Regionalregierung der Azoren, Artur Lima, die Fluggesellschaften der Region könnten den Rückzug von Ryanair ausgleichen, und erklärte, SATA und TAP hätten die Voraussetzungen, den Ausstieg zu lösen und auszugleichen. Er wies darauf hin, dass die beiden Fluggesellschaften reagieren könnten, indem sie die Flugfrequenz erhöhen oder größere Flugzeuge einsetzen, um die verfügbaren Sitzplätze zu erhöhen.
Das Nachrichtenportal berichtet, Lima habe gesagt, die Regierung untersuche die Situation im Detail, bevor sie die Zahl der Flüge mit SATA und TAP verstärke. Er wies die von den Wirtschaftsverbänden genannte Zahl von rund 100 000 jährlichen Ryanair-Passagieren als übertrieben zurück. Die Regierung betonte zudem den Schutz des Sozialen Mobilitätszuschusses und warnte vor Rückschritten, da eine Aussetzung der Einkommensnachweispflichten am 31. März 2026 auslaufen sollte.
PS/Açores argumentierte, das Reiseziel könne nach dem Weggang von Ryanair nicht allein mit der Kapazität von TAP und SATA aufrechterhalten werden.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, argumentierte der Vorsitzende von PS/Açores, Francisco César, das Reiseziel könne nach dem Rückzug von Ryanair, der am 29. März 2026 nach 11 Jahren Dienst wirksam wurde, nicht allein mit der Kapazität von TAP und SATA aufrechterhalten werden. Er bezeichnete die Abhängigkeit der Regierung von den beiden Fluggesellschaften als eine Mentalität aus den 1980er- und 1990er-Jahren und sagte, die Verwaltung verstehe nicht, wie Märkte oder Volkswirtschaften funktionieren.
Das Nachrichtenportal berichtet, dass César mehr private, wettbewerbsfähige Fluggesellschaften forderte und dabei auf Madeira verwies, wo EasyJet, Ryanair, Wizz Air und TAP konkurrieren und die Preise senken, während sie das Reiseziel bewerben. Die von José Manuel Bolieiro geführte Regionalregierung räumte ein, Kapazitätserhöhungen bei TAP und SATA anzustreben und zugleich mittelfristige Lösungen zu verfolgen, um andere Fluggesellschaften anzuziehen. Ryanair nannte Flughafengebühren und EU-Umweltabgaben als Grund für den Ausstieg.
Da Ryanairs letzte Azoren-Flüge für jenes Wochenende angesetzt waren, stellte sich der Sektor der lokalen Beherbergung auf einen Einbruch bei den Buchungen ein.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, stellte sich der azorische Tourismussektor auf Störungen ein, als Ryanair sich darauf vorbereitete, an jenem Wochenende seine letzten Flüge zu den Inseln durchzuführen und damit eine 2015 begonnene Billigverbindung zu beenden. Die Handels- und Industriekammer von Ponta Delgada (CCIPD) schätzte eine jährliche Verringerung des regionalen BIP zwischen 90,1 und 104,5 Millionen Euro bzw. 1,5 bis 1,7 Prozent des regionalen BIP, wobei auf Ryanair rund 7,5 bis 8,7 Prozent der Übernachtungen entfielen.
Das Nachrichtenportal berichtet, dass Hotels, Restaurants, Autovermietungen und Aktivitätsanbieter Besorgnis über rückläufige Buchungen äußerten, wobei über die Osterzeit unmittelbare Auswirkungen erwartet werden. Der Präsident der Regionalregierung, José Manuel Bolieiro, sagte, die Regierung arbeite an Lösungen, während die Tourismussekretärin Berta Cabral angab, man kooperiere mit TAP und SATA, um auf den Rückzug der Fluggesellschaft zu reagieren.
Die Organisatoren des Senhor Santo Cristo dos Milagres in Ponta Delgada legten als Motto des Maifests das Gebet für den Frieden in der Welt fest.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, kündigte der Rektor des Heiligtums Senhor Santo Cristo dos Milagres, Manuel Carlos Alves, auf einer Pressekonferenz am 26. März 2026 an, dass das diesjährige Fest in Ponta Delgada die Teilnehmer einladen werde, für den Frieden in der Welt zu beten, zu einer Zeit, die als von Konflikten und Spaltungen geprägt beschrieben wird. Die Festlichkeiten sind für den 8. bis 14. Mai 2026 angesetzt.
Das Nachrichtenportal berichtet, dass Kardinal António Marto, emeritierter Bischof von Leiria-Fátima, den Vorsitz führen wird, wobei auch der Apostolische Nuntius in Portugal teilnimmt. Zu den Höhepunkten zählen die Eröffnungsillumination am 8. Mai sowie die feierliche Messe und die Prozession am 10. Mai. Das Standbild wird einen neuen, mit Gold bestickten Mantel tragen, der von Auswanderern in den Vereinigten Staaten gestiftet wurde, und der Kelch vom Besuch von Johannes Paul II. im Jahr 1991 wird bei der Messe verwendet.
Benzin stieg um 6,9 Cent und Diesel um 12 Cent pro Liter ab Ende März, da die Regionalregierung ihre Senkung der Steuer auf Mineralölerzeugnisse zurücknahm.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, stiegen die Benzin- und Dieselpreise auf den Azoren ab dem 1. April 2026, wobei Benzin um 6,9 Cent und Diesel um 12 Cent pro Liter zulegte. Die Regionalregierung (PSD/CDS-PP/PPM) führte die Erhöhungen auf die mit den Spannungen im Nahen Osten verbundene Volatilität des Ölpreises zurück und erklärte, sie habe ihre Senkung der Steuer auf Mineralölerzeugnisse (ISP) zurückgenommen, um die Auswirkungen für die Verbraucher abzumildern.
Der Regionalsekretär für Finanzen, Duarte Freitas, erklärte, die Erhöhungen, mit denen die Azorer am 1. April konfrontiert seien, würden etwa ein Viertel der landesweiten Anstiege ausmachen, die er mit 24,9 Cent für Benzin und 46,9 Cent für Diesel bezifferte. Das Nachrichtenportal berichtet, die regionale ISP-Maßnahme habe Kosten von rund drei Millionen Euro verursacht, und die Verantwortlichen stellten sie als Beleg für die Bereitschaft der Regierung dar, die Einwohner zu unterstützen.
PS/Açores wies auf einen Rückgang des Tourismus hin und kritisierte, was sie als Fehlen einer klaren Werbestrategie für das Reiseziel bezeichnete.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, warnte der Vorsitzende von PS/Açores, Francisco César, die Region stehe aufgrund eines Rückgangs des Tourismus vor erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten, und bezeichnete die Azoren als die einzige Region des Landes, in der der Tourismus schrumpfe. Er kritisierte die Regierung für das Fehlen einer kohärenten Werbestrategie und für unzureichende Investitionen in die Erreichbarkeit.
Das Nachrichtenportal berichtet, dass César eine Auslastung der lokalen Beherbergung von 50 Prozent anführte, 70 Prozent der Einheiten ohne Kunden im Januar, 8 Prozent weniger verfügbare Betten in der Hochsaison sowie einen Rückgang der Januar-Übernachtungen um 9,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr, den fünften monatlichen Rückgang in Folge. Er verwies auf den Verlust von EasyJet im Jahr 2017 und den jüngsten Rückzug von Ryanair und stellte den 800 000 Euro teuren BTL-Messestand der Region den 160 000 Euro von Madeira gegenüber. Die Partei forderte, der Erreichbarkeit und einer klaren, messbaren Tourismusstrategie Vorrang einzuräumen.
Die Region erhöhte die Unterkunfts- und Reisezulagen für Lehrkräfte, die fern der Heimat eingesetzt sind — und milderte damit eine anhaltende Personalnot auf den Inseln.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, kündigte die Regionalregierung der Azoren eine erhöhte finanzielle Unterstützung für Lehrkräfte an, die an den am stärksten unterbesetzten Schulen und Inseln der Region eingesetzt werden, mit Wirkung ab dem Schuljahr 2026/27. Die Maßnahme wurde von der Regionalsekretärin für Bildung, Kultur und Sport, Sofia Ribeiro, vorgestellt.
Das Nachrichtenportal berichtet, dass die Wohnunterstützung auf 500 Euro pro Monat über das Schuljahr festgesetzt wurde, insgesamt 6000 Euro pro Jahr und anspruchsberechtigter Lehrkraft, zusammen mit einem jährlichen Hin- und Rückflug innerhalb Portugals, begrenzt auf den Höchstbetrag des Azoren-Tarifs oder des Sozialen Mobilitätszuschusses. Die Anspruchsberechtigung erfordert eine Mindestverpflichtung von drei Jahren an der zugewiesenen Schule sowie den Nachweis eines Mietvertrags oder von Immobilieneigentum auf der Insel. Die Regierung erklärte, das Ziel sei, die Stabilität qualifizierten Lehrpersonals an den bedürftigsten Schulen zu fördern, nachdem die Gewerkschaften Bedenken wegen des Lehrermangels geäußert hatten.
Bei der Inselverbindungs-Fluggesellschaft wurde eine Streikankündigung wegen Zusatzstunden eingereicht — beachtenswert, wenn du Flüge zwischen den Inseln gebucht hast.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, reichten die Luftfahrtgewerkschaften SITAVA und SINTAC am 9. März 2026 bei SATA Air Açores, der Fluggesellschaft für die Flüge zwischen den Inseln, eine Streikankündigung ein, wobei die Aktion am 24. März 2026 auf unbestimmte Zeit beginnen soll. Die Ankündigung betrifft sämtliche Zusatzarbeit an Werktagen, an zusätzlichen Ruhetagen und an wöchentlichen Ruhetagen.
Das Nachrichtenportal berichtet, dass sich die Gewerkschaften gegen die geplante Privatisierung der Bodenabfertigungsdienste der Fluggesellschaft wenden, mit dem Argument, die Entscheidung würde Prekarität und betriebliche Instabilität schaffen und die Rechte der Arbeitnehmer seien nicht gewahrt. SATA-Präsident Tiago Santos entgegnete, die Privatisierung sei eine Verpflichtung, die SATA sowie die portugiesische und die azorische Regierung gegenüber der Europäischen Kommission eingegangen seien, erforderlich als Bedingung der EU-Staatsbeihilfe, die die SATA-Gruppe 2022 gerettet habe.
Die Regulierungsbehörden genehmigten den traditionellen Thunfischfang mit der Angelrute („salto e vara“) innerhalb der Hochschutzgebiete des neuen Meeresnetzes — als Ausgleich zwischen Fischerei und Naturschutz.
Wie Diário dos Açores berichtet, verabschiedete die Regionale Gesetzgebende Versammlung der Azoren eine zweite Änderung des Regionalen Gesetzesdekrets Nr. 14/2024/A, die am 4. März 2026 im Amtsblatt veröffentlicht wurde und den kommerziellen Thunfischfang mit der Angelrute (salto e vara) in den Hochschutzzonen des Netzes der Meeresschutzgebiete der Azoren (RAMPA) genehmigt. Die Änderung behält das allgemeine Verbot extraktiver Tätigkeiten bei, erlaubt diese Fischerei jedoch als eine sehr spezifische Nutzung mit minimaler Auswirkung.
Das Nachrichtenportal berichtet, dass die Verwaltungsbehörde der RAMPA den Angelrutenfang unter noch festzulegenden Bedingungen genehmigen kann, neben wissenschaftlicher Forschung und Bildungsaktivitäten. Die Rechtsvorschrift beschreibt die Methode als selektiv und ohne Beifang und enthält Bestimmungen zu Ko-Management, zur Entwicklung der Lieferkette und der Technologie, zur Zahlung der Unterstützungsmechanismen durch die Regierung innerhalb von 90 Tagen nach der Finanzierung, zu Bewertungen nach der Saison und zur Fortführung der Programme zur Fischereibeobachtung.
Rund 450 Sänger studentischer Tunas aus dem ganzen Land strömten für das 25. El Açor nach Ponta Delgada — ein lebhaftes Wochenende akademischer Ständchen.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, war Ponta Delgada vom 18. bis 21. März 2026 Gastgeber der 25. Ausgabe von El Açor, eines internationalen Festivals studentischer Tunas, das rund 450 universitäre Teilnehmer zusammenbrachte. Organisiert von Tunídeos, umfasste die Veranstaltung etwa zehn auftretende und konkurrierende Gruppen, wobei die Hauptauftritte am 20. und 21. März im Coliseu Micaelense stattfanden.
Das Nachrichtenportal berichtet, dass zu den teilnehmenden Gruppen Transmontuna, TUMa aus Madeira, TAISEP aus Porto, TAFUL aus Lisboa, FAN aus Coimbra und die Estudantina Académica de Castelo Branco gehörten, neben lokalen azorischen Tunas. Das Programm umfasste außerdem einen Ausflug zu den Sete Cidades und zum Aussichtspunkt Vista do Rei. Das Festival wurde von der Jugenddirektion der Regionalregierung, der Stadtverwaltung von Ponta Delgada und dem Gemeinderat von São José unterstützt.
Angesichts sinkender Buchungen forderten die azorianischen Unternehmer die Regierung auf, strukturelle Maßnahmen zur Stabilisierung des Tourismus einzuführen.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, äußerten die azorianischen Unternehmer Besorgnis über den Rückgang des Tourismus und forderten die Regierung auf, strukturelle Maßnahmen einzuführen. Gualter Couto, Präsident der Handels- und Industriekammer von Ponta Delgada, führte gemeinsam mit der Vertreterin des Hotelverbands Andreia Pavão und dem Präsidenten des Verbands für lokale Unterkünfte João Pinheiro einen Rückgang der Übernachtungen um 9,9 Prozent im Jahresvergleich im Januar 2026 an, den fünften Monat des Rückgangs in Folge, wobei 70 Prozent der lokalen Unterkünfte in diesem Monat keine Gäste verzeichneten.
Das Medium berichtet, dass die Verantwortlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Saisonabhängigkeit forderten, darunter einen datengestützten, segmentierten Ansatz, längere durchschnittliche Aufenthalte und die Aufrechterhaltung des direkten Flugzugangs, insbesondere nach dem Weggang von Ryanair und einer erwarteten Kürzung der internationalen Flugkapazität im Sommer um 9 Prozent. Couto wies die Darstellung der Regierung, die Lage sei lediglich ein Plateau, zurück und sagte, die Vorbereitung dürfe nicht reaktiv sein.
Für Mai wurde eine neue Direktverbindung zwischen Terceira und Madeira angekündigt — eine seltene Verbindung von Insel zu Insel, die das Festland umgeht.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, wird Azores Airlines am 7. Mai 2026 eine direkte Flugverbindung zwischen Terceira und Madeira aufnehmen. Der Dienst beginnt mit einem wöchentlichen Flug donnerstags und steigt in der Hochsaison von Juni bis September auf zwei wöchentliche Flüge, wenn ein zusätzlicher Flug montags hinzukommt; jeder Abflug hat einen Rückflug am nächsten Tag.
Das Medium berichtet, dass die neue Strecke die bestehenden Flüge Ponta Delgada–Funchal ergänzt und die wöchentlichen Gesamtfrequenzen zwischen den beiden Archipelen im Sommer auf 12 erhöht. Die Verbindung geht auf aktualisierte gemeinwirtschaftliche Verpflichtungen zurück, Teil eines Vertrags über 62,5 Millionen Euro, der dem Konsortium SATA/TAP für 2026–2031 vergeben wurde und mehrere Strecken Azoren–Festland und Azoren–Madeira abdeckt. Der Artikel nennt weder den Flugzeugtyp noch die Ticketpreise.
Die Verantwortlichen verwiesen auf die geschützten Landschaften und die Biodiversität der Inseln als das, was die Azoren international auszeichnet — die Kulisse des täglichen Lebens hier.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, sagte Alonso Miguel, Regionalsekretär für Umwelt und Klimaschutz, das Naturerbe des Archipels sei ein bedeutendes Unterscheidungsmerkmal für die Azoren auf internationaler Ebene. Er sprach auf der Tourismusmesse BTL in Lissabon während einer vom Azores Geopark organisierten Veranstaltung unter dem Motto „9 Inseln – 1 Geopark: Eine integrierte Strategie für nachhaltigen Tourismus.“
Das Medium berichtet, er habe gesagt, dieser Naturreichtum habe durch verschiedene Auszeichnungen und Status tiefe internationale Anerkennung erlangt, darunter die Aufnahme des Azores Geopark in das Globale Geopark-Netzwerk der UNESCO im Jahr 2015, und ihn als außergewöhnliches touristisches Gut und Katalysator für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung bezeichnet. Er wies darauf hin, dass der Geopark 122 Geostätten auf den neun Inseln und dem umliegenden Meeresboden umfasst, sieben davon von internationaler Bedeutung, und hob die Arbeit seines Ressorts bei Finanzierung, Personal und Überwachung hervor.
Die Regionalregierung hob den Beitrag der Tourismusbeschäftigten zum Ruf des Reiseziels hervor, vor einem Sommer, der durch den Weggang von Ryanair getrübt ist.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, sagte die Regionalsekretärin für Beschäftigung, Maria João Carreiro, das Verdienst für die Qualität der Azoren als Reiseziel gebühre in erster Linie ihren Beschäftigten. Sie sprach während einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Açores – Fidelizar pela Saudade“ auf der Tourismusmesse BTL in Lissabon im Jahr 2026. Sie nannte die Beschäftigten in Hotellerie, Gastronomie, touristischen Aktivitäten, Verkehr und Kulturdiensten.
Das Medium berichtet, sie habe das Engagement der Regierung bekräftigt, die Qualifikationen der Beschäftigten und die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors zu steigern. Zu den angeführten Zahlen gehörten mehr als 6.700 azorianische Arbeitskräfte, die seit 2021 über die Maßnahme CONTRATAR eingestellt wurden, 26 Prozent davon im Tourismus; 90 Prozent der 3.835 gemeldeten Tourismusstellen besetzt; über 1.600 Arbeitslose mit Kurzschulungen; und 2.640 durch mehr als 220 Schulungsmaßnahmen zertifizierte Personen. Die regionale Arbeitslosigkeit war 32 Monate in Folge unter 5.000 geblieben.
Die Seebehörde und die Marine gaben Ende Februar Warnungen vor rauer See und starken Winden auf den gesamten Azoren heraus.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, warnten die Nationale Seebehörde und die Marine vom Abend des 23. Februar 2026 bis zum frühen Morgen des 25. Februar vor rauer See und starken Winden auf den gesamten Azoren. Die Westgruppe (Flores und Corvo) war den schwersten Bedingungen ausgesetzt, wobei die Zentralgruppe ebenfalls erheblich betroffen war und die Ostgruppe weniger.
Das Medium berichtet von westlichen Wellen mit signifikanten Höhen von etwa 10 Metern und Maxima bis zu 18 Metern sowie durchschnittlichen Winden von etwa 84 km/h mit Böen von bis zu 152 km/h. Für die Westgruppe wurden rote Warnungen ausgegeben, orange für die Zentralgruppe und gelb in größerem Umfang. Die Behörden rieten Fischerei- und Freizeitbooten, in sichere Häfen zurückzukehren, und forderten die Menschen auf, sich von Stränden, Klippen und wellenexponierten Bereichen fernzuhalten.
Das schlechte Wetter im Februar erzwang die Sperrung von zwei Straßen in Vila do Corvo — eine Erinnerung daran, wie ausgesetzt die kleinste Insel dem atlantischen Seegang ist.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, wurden am 23. Februar 2026 wegen des schweren Unwetters zwei Straßen in Vila do Corvo für den Verkehr gesperrt. Die Sperrungen betrafen die Rua Padre Leonete Vieira do Rêgo und einen Abschnitt der Rua Padre Eugénio Coelho de Rita zwischen dem Caminho das Pedras Vermelhas und dem Parkplatz südlich der Landebahn und galten von 16 Uhr bis 8 Uhr am folgenden Tag.
Das Medium berichtet, dass die Maßnahme von Óscar Rocha, dem Vizepräsidenten des Gemeinderats von Corvo, angeordnet wurde, als ein Kaltluftsystem extreme Bedingungen über den Archipel brachte. Es wird darauf hingewiesen, dass die Winde in der Westgruppe rund 110 km/h und die Wellen bis zu 19 Meter erreichen konnten, wobei das portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA) rote und orange Warnungen für Flores und Corvo herausgab.
Atlânticoline strich die Überfahrten im Dreieck Faial–Pico–São Jorge, als der Sturm Ende Februar durchzog — das übliche Signal, sich vor der Reise zu informieren.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, sagte der Fährbetreiber Atlânticoline am 23. Februar 2026 die Überfahrten auf seiner Linha Verde (Grüne Linie) ab, die Horta, Pico und Velas im zentralen Dreieck der Azoren verbindet. Sowohl die Morgen- als auch die Nachmittagsabfahrt wurden wegen der widrigen Wetterbedingungen gestrichen.
Das Medium berichtet, dass die Absagen erfolgten, als eine Kaltfront über den Archipel zog, die Winde von rund 95 km/h auf den zentralen Inseln, Wellen von bis zu 8 Metern und starken Regen mit Gewittern brachte. Das portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre hatte rote und orange Warnungen für die Region herausgegeben. Atlânticoline bedauerte etwaige den Passagieren entstandene Unannehmlichkeiten.
Der berühmte satirische Karneval der Insel — die danças und bailinhos, die in vollen Sälen aufgeführt werden — erhielt für 2026 eine App, um die Gruppen und Veranstaltungsorte zu verfolgen.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, wurde die mobile Anwendung „Carnaval Ilha Terceira“ für die Saison 2026 erneut bei Google Play und im App Store bereitgestellt. Die App ermöglicht es den Nutzern, die Auftritte der Karnevalsgruppen der Insel zu verfolgen, zeigt an, welche Säle die Bailinho-Vorführungen ausrichten, und erlaubt es Besuchern, die Bewegungen der Gruppen auf Terceira in Echtzeit zu verfolgen.
Das Medium berichtet, dass die Anwendung erstmals 2016 vom regionalen Tourismusverband eingeführt wurde und seit 2023 von der Handels- und Industriekammer von Angra do Heroísmo in Partnerschaft mit den Gemeinden Angra do Heroísmo und Praia da Vitória gepflegt und aktualisiert wird. Das Werkzeug soll den Karnevalsbesuchern helfen, sich während der Feiersaison bei den Festlichkeiten zurechtzufinden.
Da schlechtes Wetter das Interinsel-Netz lahmlegte, griff SATA auf Flugzeuge von Azores Airlines zurück, um von Annullierungen betroffene Passagiere umzubuchen.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, zwang das schlechte Wetter am 10. Februar 2026 SATA Air Açores dazu, 34 Interinsel-Flüge zu streichen, mehr als die Hälfte seiner rund 50 täglichen Verbindungen. Nachdem die eigenen Flugzeuge und Besatzungen erschöpft waren, wandte sich die Fluggesellschaft im Rahmen einer ACMI-Vereinbarung an die Schwestergesellschaft Azores Airlines, um mit einer A321neo zusätzliche Flüge durchzuführen.
Das Medium berichtet, dass der Ersatzdienst zwischen São Miguel und Terceira verkehrte. Von den 293 Passagieren ohne Sitzplatz wurden etwa 288 mit dem Flugzeug von Azores Airlines befördert, die übrigen fünf wurden im Laufe des Tages auf andere Flüge verteilt. SATA erklärte, erst nach Ausschöpfung aller internen Ressourcen gehandelt zu haben. Beide Fluggesellschaften gehören zur SATA-Gruppe, wobei Azores Airlines normalerweise externe Strecken bedient und SATA Air Açores die Interinsel-Verbindungen abwickelt. Das schwere Unwetter verschob auch die Februar-Plenarsitzung des Regionalparlaments.
Aktualisierte IRS-Quellensteuertabellen für Einwohner der Azoren traten in Kraft — ein Blick lohnt sich, wenn du hier eine portugiesische Lohnabrechnung hast, da sich die monatlichen Abzüge ändern.
Wie Diário dos Açores berichtet, hat das portugiesische Finanzministerium über den Erlass Nr. 1179/2026, der am 3. Februar 2026 im Amtsblatt veröffentlicht wurde, neue IRS-Quellensteuertabellen für die Einwohner der Azoren im Jahr 2026 genehmigt. Die Tabellen gelten für Einkünfte, die ab dem 1. Januar 2026 gezahlt oder bereitgestellt werden, und spiegeln die im Staatshaushaltsgesetz 2026 festgelegten IRS-Senkungen wider.
Das Medium berichtet, dass die Aktualisierung das seit Mitte 2023 verwendete Modell der progressiven Grenzsteuersätze beibehält, das die monatlichen Abzüge stärker an die endgültig fällige Jahressteuer angleichen soll. Die Tabellen variieren je nach Familienstand, Anzahl der Unterhaltsberechtigten und Behinderung. Die Zuschläge für Unterhaltsberechtigte mit einer dauerhaften Behinderung von 60 Prozent oder mehr reichen von 42,41 bis 84,82 €, zusätzliche Arbeit wird mit dem halben Monatssatz besteuert, und für Haushalte mit drei oder mehr Unterhaltsberechtigten gilt eine Senkung um einen Punkt. Der Erlass hebt den vorherigen vom Juli 2025 auf.
Die Regierung nahm den Vorschlag des Bauernverbands an, die Umstellung von Milchbetrieben auf Rindfleisch zu unterstützen — mit Subventionen zur Steuerung des Sektors, während die Preise nach dem Quotenende schwanken.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, nahm die Regierung der Azoren einen Vorschlag des regionalen Bauernverbands an, Milchviehhalter bei der Umstellung ihrer Betriebe auf die Fleischrinderproduktion zu unterstützen. Der Regionalsekretär für Landwirtschaft, António Ventura, sagte, die Regierung bereite eine Gesetzgebung für das Programm vor, das rund 3.000 zusätzliche Mutterkuhrechte vergeben würde, vor allem auf Terceira und Graciosa, was etwa 50 Erzeuger betreffe.
Das Medium berichtet, dass der Vorschlag auf eine Mitteilung der Genossenschaft Unicol vom 31. Januar folgte, wonach die Milchpreise ab dem 1. Februar unter Berufung auf ungünstige Marktbedingungen um drei Cent pro Liter sinken würden. Ventura argumentierte, der Rückgang sei nicht allein durch den Markt gerechtfertigt, verwies auf die Dominanz der Industrie und die Unterbewertung der regionalen Milch und merkte an, dass die Region große Mengen an Milchpulver von geringem Wert produziere. Er sagte außerdem, die Milch von Terceira habe sich im Fett- und Proteingehalt im Laufe des Jahres 2025 verbessert.
Schlechtes Wetter zwang sieben Häfen von São Miguel zur Schließung — eine im Winter übliche Störung für alle, die auf die kleineren Häfen angewiesen sind.
RTP Açores berichtete, dass ein starker Seegang am 4. Februar 2026 die Schließung fast aller Häfen von São Miguel erzwang. Die Hafenbehörde von Ponta Delgada ordnete an, alle Häfen der Insel mit Ausnahme von Ponta Delgada selbst für die Schifffahrt zu sperren, wobei die Beschränkung von 17 Uhr am 4. Februar bis 7 Uhr am folgenden Morgen galt.
Der Hafenkapitän wies darauf hin, dass die Öffnungszeiten vorgezogen werden könnten, falls sich die Seebedingungen verbesserten. In dem Bericht hieß es weiter, dass auf der Nachbarinsel Santa Maria der Hafen von Vila do Porto bereits seit dem Dienstag jener Woche wegen derselben Schlechtwetterperiode geschlossen war.
Die gedeckelten Benzinpreise sanken ab Anfang Februar um 2,2 Cent pro Liter — eine kleine Entlastung vor den Erhöhungen im Frühjahr.
Wie Açoriano Oriental berichtet, sank der Höchstverkaufspreis für bleifreies Benzin mit 95 Oktan auf den Azoren ab dem 1. Februar 2026 um 2,2 Cent auf 1,598 € pro Liter, während Diesel unverändert bei 1,474 € pro Liter blieb. Auch der gefärbte Diesel für die Landwirtschaft (1,103 €) und für die Fischerei (0,913 €) blieb gleich. Einige Preise für Butangas veränderten sich geringfügig, wobei loses Butan um 0,6 Cent sank.
Das Medium berichtet, dass die Regionalregierung diese Höchstpreise am ersten Tag jedes Monats festlegt und sie an die jüngsten Entwicklungen der internationalen Notierungen für Öl- und Energieprodukte anpasst. Açoriano Oriental weist darauf hin, dass die Region Kraftstoffsteuern von 59 Cent pro Liter auf Benzin und 40 Cent auf Diesel erhebt, Sätze, die im Dezember 2024 stark gestiegen waren.
Der Sektor der lokalen Unterkünfte auf den Azoren erklärte, er durchlaufe eine anspruchsvolle Phase, da die Buchungen vor dem Weggang von Ryanair nachließen.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, sagte João Pinheiro, Präsident der Vereinigung für lokale Unterkünfte der Azoren (ALA), der Sektor durchlaufe eine anspruchsvolle Phase, die von einer längeren und intensiveren Nebensaison geprägt sei. Er wies darauf hin, dass mehr als die Hälfte der Einheiten keine Gäste empfange, was seiner Ansicht nach auf eine strukturelle Fragilität hindeute, und bezeichnete 2026 als besorgniserregendes Szenario, angetrieben von einem perfekten Sturm aus globaler Instabilität, dem Weggang von Ryanair am 29. März 2026, der Unsicherheit über den Betrieb der SATA und unzureichenden Investitionen in die Bewerbung der Azoren.
Das Medium berichtet, dass der Sektor 2023 rund 350 Millionen Euro erwirtschaftete und 2024 möglicherweise 500 Millionen Euro erreichte, wobei zwei Drittel der Auswirkungen indirekt anderen Sektoren zugutekommen. Pinheiro sagte, die Vorschriften für lokale Unterkünfte seien seit etwa einem Jahrzehnt nicht überarbeitet worden, während die Regionalsekretärin für Tourismus, Berta Cabral, die bestimmende Rolle des Sektors anerkannte und eine nachhaltige, qualitätsorientierte Entwicklung forderte.
Im Laufe des Jahres 2026 zahlen die Bewohner bei der Buchung nur noch den endgültigen subventionierten Preis, womit das System des Zahlens mit anschließender Erstattung endet.
Wie DNotícias berichtet, werden Inselbewohner, die den Sozialmobilitätszuschuss erhalten, bei der Buchung nur noch den endgültigen, subventionierten Flugpreis zahlen können, anstatt den vollen Preis zu zahlen und auf die Erstattung zu warten. Die Regionalregierung von Madeira bestätigte, dass die Änderung im Laufe des Jahres 2026 in Kraft treten werde, und der Regionalsekretär für Tourismus, Umwelt und Kultur, Eduardo Jesus, sagte, die nationale Regierung habe die Erreichung des Ziels zugesichert.
Das Medium nennt die aktuellen Obergrenzen: Auf den Strecken Madeira–Festland zahlen Bewohner 79 € und Studenten 59 € für Hin- und Rückflug, wobei die erstattungsfähigen Kosten auf 400 € begrenzt sind; auf den Azoren-Strecken liegt die Grenze für Bewohner bei 119 € und für Studenten bei 89 €, mit einer Kostenobergrenze von 600 €. Nach dem bestehenden Modell zahlen die Passagiere den vollen Preis im Voraus und werden nach der Reise erstattet. DNotícias merkt an, dass sich Fluggesellschaften wie easyJet, TAP und SATA einem Vorschlag der PCP zur Einführung der Direktzahlung widersetzt hatten.
Nachdem Ryanair den Rückzug zum 29. März bekräftigt hat, erklärt die Regionalfluggesellschaft SATA, sie prüfe, wie sich der Verlust an Anbindung abmildern lässt.
Wie DNotícias und Lusa berichten, erklärte die SATA-Gruppe, sie verfolge die Entscheidung von Ryanair, den Betrieb auf den Azoren ab dem 29. März 2026 einzustellen, mit Aufmerksamkeit und erkenne die möglichen Auswirkungen auf die Mobilität der Einwohner, die Anbindung zwischen den Inseln und den Tourismus an. Die Fluggesellschaft erklärte, sie prüfe im Rahmen ihrer operativen, finanziellen und regulatorischen Möglichkeiten, wie sie dazu beitragen könne, etwaige durch den Rückzug entstehende Engpässe abzumildern.
Der Bericht zitiert SATA mit den Worten, jede Verstärkung oder Anpassung ihres Angebots werde verantwortungsvoll und nachhaltig erfolgen und dabei dem öffentlichen Interesse, dem territorialen Zusammenhalt und der eigenen Nachhaltigkeit des Unternehmens Vorrang einräumen; zudem betonte sie ihr langjähriges Engagement für den Erhalt der wesentlichen Flugverbindungen. Als Hintergrund weisen die Medien darauf hin, dass Ryanair seinen Rückzug unter Verweis auf die Flughafengebühren und die Untätigkeit der Regierung bekräftigte, während die Regionalregierung die Verhandlungen fortsetzte, in der Hoffnung, die Fluggesellschaft im Betrieb zu halten.
Rote Seegangswarnungen, Wellen von bis zu 19 m und eine Welle von Annullierungen bei Atlânticoline, wobei der Hafen von Madalena über Nacht geschlossen war.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, erfasste das Tief Joseph die Azoren mit schwerem Unwetter, weshalb das portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA) rote Warnungen, seine höchste Stufe, herausgab. Die roten Seegangswarnungen galten für die westlichen Inseln Flores und Corvo von Montagabend bis Dienstag sowie für die zentrale Gruppe Terceira, Graciosa, Pico, São Jorge und Faial über den gesamten Dienstag, wobei für die Wellen aus Nordwest eine signifikante Höhe von bis zu 10 Metern und ein Maximum von 19 Metern vorhergesagt wurde. Zusätzlich waren orangefarbene und gelbe Warnungen in Kraft.
Das Medium berichtet, dass Atlânticoline am Dienstag drei Fährlinien annullierte: die Grüne Linie, die Horta, Cais do Pico und Velas verbindet, die Rosa Linie zwischen Corvo und Flores sowie die Blaue Linie zwischen Horta und Madalena. Der Hafen von Madalena auf Pico war von Dienstag 15:30 Uhr bis Mittwoch 06:00 Uhr für jeglichen Schiffsverkehr gesperrt, und das Unternehmen warnte, dass die sich verschlechternden Bedingungen den Seebetrieb weiterhin beeinträchtigen würden.
65 Millionen Euro für 767 Wohnlösungen, eine Ausschreibung für 23 Wohnungen in Vila Franca, Selbstbauzuschüsse um 25 % erhöht.
Wie Açoriano Oriental berichtet, kündigte die Regierung der Azoren ein Paket zur Ausweitung des Wohnungsangebots und -zugangs an, vorgestellt von Maria João Carreiro, Regionalsekretärin für Jugend, Wohnen und Beschäftigung, die erklärte, die Phase der Desinvestition im Wohnungsbau sei beendet. Der Plan umfasst 65 Millionen Euro aus dem Aufbau- und Resilienzplan, um regionsweit 767 Wohnlösungen zu schaffen, darunter Sanierungen, Neubauten und erschlossene Grundstücke.
Das Medium berichtet von einer öffentlichen Ausschreibung, die am 4. Februar endet, für 23 Wohnungen im Bauprojekt Foros Sol Mar in Vila Franca do Campo — vier T1, neun T2 und zehn T3 — mit einer Investition von über 2,1 Millionen Euro, die zur Miete mit Kaufoption nach einem Jahr angeboten werden. Die Einkommensgrenzen für die Anspruchsberechtigung wurden angehoben und die finanziellen Hilfen verstärkt, darunter neue Zuschüsse von 5.000 € für Architekturprojektkosten und eine Erhöhung der Selbstbauzuschüsse um 25 %, sodass anspruchsberechtigte Paare bis zu 21.000 € erhalten können.
Der Plan Açores 2030 sieht 22 Förderaufrufe vor — 114,4 Millionen Euro mit Schwerpunkt auf Ausbildung, Beschäftigung, Klimaanpassung und Innovation.
Wie Açores 2030 berichtet, veröffentlichte das Programm am 15. Januar 2026 seinen Jahresplan der Aufrufe für 2026, in dem 22 geplante Förderaufrufe im Gesamtwert von 114,4 Millionen Euro an europäischen Mitteln festgelegt sind. Der Plan wird als Planungsinstrument präsentiert, das es den Antragstellern ermöglicht, ihre Anträge im Voraus vorzubereiten, und er wird vierteljährlich aktualisiert.
Das Medium berichtet, dass die Aufrufe mehrere Schwerpunktbereiche betreffen, darunter Aus- und Weiterbildung, berufliche Praktika und Programme zur sozioprofessionellen Eingliederung, soziale Maßnahmen und die Minderung materieller Deprivation, Katastrophenschutz und Risikomanagement, Anpassung an den Klimawandel, Bewirtschaftung der Wasserressourcen sowie die Förderung von Innovation und wissenschaftlicher Forschung. Açores 2030 ordnet den Plan seinem Engagement für eine transparente und wirksame Verwaltung der europäischen Mittel zur Unterstützung einer nachhaltigen, inklusiven und innovativen Entwicklung des Archipels zu.
Die Anmeldungen für die traditionelle Sternensang-Prozession am 1. Februar sind eröffnet — ein Markenzeichen des Winters auf São Miguel.
Wie Diário dos Açores berichtet, eröffnete die Stadtverwaltung von Ribeira Grande die Anmeldungen für die 33. Ausgabe von Cantar às Estrelas, die traditionelle Sternensang-Veranstaltung, die für den 1. Februar geplant ist. Interessierte Gruppen konnten sich bis zum 23. Januar per E-Mail oder telefonisch anmelden und dabei ihren Namen, das Thema des vorzutragenden Liedes, dessen Autor, die Zahl der Teilnehmer und ihre Herkunft angeben.
Das Medium berichtet, dass der Umzug um 19:00 Uhr beginnt, entlang der Rua Direita und des Largo Hintze Ribeiro verläuft und an der Igreja Matriz de Nossa Senhora da Estrela endet. Diário dos Açores beschreibt die Veranstaltung als bedeutenden Ausdruck des immateriellen Kulturerbes von Ribeira Grande, der traditionelle und generationenübergreifende Elemente verbindet, und weist darauf hin, dass sie in der Regel mehr als tausend Teilnehmer aus dem gesamten Kreis und den benachbarten Gebieten von São Miguel anzieht.
Zwölf Gruppen erweckten den Carnaval Sénior der Insel für 2026 zum Leben — ein Auftakt zu den berühmten danças und bailinhos von Terceira.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, nehmen zwölf Gruppen aus verschiedenen Orten Terceiras am Carnaval Sénior 2026 der Insel teil. Die Auftritte verteilen sich auf drei Wochenenden — 24.–25. Januar, 31. Januar–1. Februar und 7.–8. Februar — und finden in Sälen auf der ganzen Insel statt, wobei die Gruppen Themen von Humor und Gesellschaftskritik bis hin zu Familienbeziehungen und Gemeinschaftsleben präsentieren.
Das Medium berichtet, dass die Veranstaltung von der Stadtverwaltung von Angra do Heroísmo unter Leitung von Bürgermeisterin Fátima Amorim organisiert wird, die ihr eine sehr bedeutende Wirkung auf das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben der Insel bescheinigt und die generationenübergreifende, unterhaltsame und kreative Momente bietet. Der traditionelle Karneval folgt vom 14. bis 17. Februar im Teatro Angrense mit den für Terceira charakteristischen Tänzen und kleinen Balletten.
Ein Beben der Stärke 2,2 wurde in der Nähe von Vitória verspürt — geringfügig und eine Erinnerung daran, wie der Boden der Inseln überwacht wird.
Laut dem seismologischen Kommuniqué des Zivilschutzes der Azoren ereignete sich am 13. Januar 2026 um 09:32 Uhr Ortszeit ein Erdbeben der Stärke 2,2 auf der Richterskala, dessen Epizentrum etwa 3 Kilometer westlich von Vitória auf der Insel Graciosa lag.
Das Kommuniqué gibt an, dass das Beben mit einer maximalen Intensität von III auf der modifizierten Mercalliskala verspürt und in Guadalupe gemeldet wurde. Das Centro de Informação e Vigilância Sismovulcânica dos Açores (CIVISA) erklärte, es werde die Lage weiter beobachten und bei Bedarf weitere Kommuniqués herausgeben.
Das Regionale Netz der Meeresschutzgebiete trat am 1. Januar in Kraft und umfasst rund 30 % des Meeres der Azoren.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, trat das Regionale Netz der Meeresschutzgebiete am 1. Januar 2026 in Kraft und umfasst rund 30 % der azoreanischen Gewässer, wobei die Hälfte der Schutzzonen den Regeln des vollständigen Schutzes unterliegt. Das Netz wurde im Oktober 2024 genehmigt und baute auf der Arbeit der Fundação Oceano Azul und der Waitt Foundation auf.
Das Medium berichtet, dass der Vorsitzende der PS/Açores, Francisco César, das mit dem Regionalpräsidenten erzielte Abkommen verteidigte und erklärte, es bringe den Umweltschutz mit der Lebensfähigkeit des Fischereisektors in Einklang. Nach dem Abkommen ist der Thunfischfang mit Angel und Sprungtechnik in Zonen mit hohem Schutz erlaubt, nicht jedoch in Gebieten mit Totalschutz; zudem sieht es eine verstärkte Unterstützung für diese Art der kommerziellen Fischerei, einen Ko-Managementplan für den Thunfischsektor, eine gestärkte technische Kapazität der Fischereiverbände und eine fortlaufende Überwachung vor. César sagte, die Fischer profitierten von dem daraus resultierenden Dekret.
Die subventionierte Tarifa Açores steigt um 1 € auf 61 € für Hin- und Rückflug und wird von nun an jährlich an die Inflation angepasst.
Wie Jornal Açores 9 berichtet, hat die Regionalregierung der Azoren eine Erhöhung der Tarifa Açores, des subventionierten Insel-zu-Insel-Tarifs für Einwohner, um 1 € genehmigt, wodurch der Hin- und Rückflugpreis für Erwachsene von 60 € auf 61 € steigt (einfacher Flug 35 €). Die Hin- und Rückflugtarife für Kinder stiegen auf 46 € und die für Kleinkinder auf 13 €. Von nun an wird der Tarif jedes Jahr automatisch entsprechend der vom Nationalen Statistikinstitut (INE) berechneten Inflationsrate des Vorjahres angepasst.
Das Medium berichtet, dass die neuen Preise laut dem Regionalsekretär für Tourismus, Mobilität und Infrastruktur mit der Veröffentlichung im Amtsblatt der Region in Kraft treten und dass die Ausgaben für die Subvention für 2026 ein Höchstbudget von 10 Millionen Euro vorsehen. Das Programm wurde im Juni 2021 eingeführt, ging aus einem von der Regionalversammlung angenommenen Antrag hervor und war ein Wahlversprechen des Regionalpräsidenten José Manuel Bolieiro.
Die Immobilienpreise auf den Azoren führten den landesweiten Anstieg an — Teil einer Steigerung von 6,8 % gegenüber dem Vorjahr im Dezember — wobei der Wohnungsmarkt der Inseln seinen eigenen steilen Weg geht.
Wie Jornal Açores 9 unter Berufung auf den Preisindex von idealista berichtet, stiegen die Immobilienpreise in Portugal im Dezember um 6,8 % gegenüber dem Vorjahr und erreichten mit einem Median von 3.019 € pro Quadratmeter den höchsten je verzeichneten Wert, bei einem Anstieg von 2,6 % im Quartal.
Das Medium berichtet, dass die Azoren bei der Preisbeschleunigung landesweit führten, wobei die Werte im Jahresverlauf um 20,1 % stiegen, vor Madeira mit 14,6 %, dem Alentejo mit 14,3 % und der Region Centro mit 10,8 %. Innerhalb des Archipels fielen die Steigerungen je nach Insel sehr unterschiedlich aus: Porto Santo stieg um 42,6 %, Faial um 29 %, São Miguel um 20,2 % und Terceira um 19,9 %. Der Index wird aus den Median-Angebotspreisen in Immobilienanzeigen berechnet, wobei atypische oder nicht marktübliche Einträge ausgeschlossen werden.
Fleisch und Fisch rund 7 % teurer, Mieten auf +2,24 % begrenzt, Telekommunikation teurer — aber der regionale Mindestlohn steigt auf 966 €.
Wie Açoriano Oriental berichtet, steigen 2026 mehrere Preise. Der portugiesische Verband der Handelsunternehmen rechnet mit Erhöhungen von rund 7 % bei Fleisch und Fisch, während auch Brot und Backwaren leichte Anstiege verzeichnen, die mit höheren Arbeitskosten und Vorleistungspreisen zusammenhängen. Wohnungsmieten können gemäß dem offiziellen INE-Koeffizienten um 2,24 % steigen, und der für die Immobiliensteuer herangezogene Referenzbauwert erhöht sich auf 570 € pro Quadratmeter. Die Telekommunikationsanbieter NOS, MEO und Vodafone erhöhen ihre Preise entsprechend der Inflation, und die Posttarife von CTT steigen ab dem 2. Februar um durchschnittlich 6,2 %.
Das Medium berichtet von ausgleichenden Erhöhungen auf der Einkommensseite: Der regionale Mindestlohn der Azoren steigt auf 966 €, Renten bis 1.074,26 € erhöhen sich um 2,80 % mit einem Mindestbetrag von 9,29 €, und der Solidaritätszuschlag für ältere Menschen steigt um 6,24 %. Medikamente mit einem Preis unter 30 € bleiben stabil.